toleranz also. ein großes thema. ein interessantes thema.
... ich bin mal gespannt was dabei herauskommt!
es ist witzig, die erste situation, die mir zu dieser thematik einfällt, ist ein gespräch mit meinem mentee toni.
er hat mir von der französischen revolution erzählt, die er gerade in der schule durchgenommen hat. und seine gedanken dazu waren folgende:
"die wichtigen punkte der französischen revolution, das waren doch freiheit - gleichheit - und brüderlichkeit. und ich verstehe das mit der freiheit. für freiheit würde ich auch kämpfen. und wenn das mit der brüderlichkeit so gemeint ist, wie nächstenliebe, wie freundschaft, dann verstehe ich das auch. aber was ich nicht verstehe, das ist die gleichheit. warum sollte man dafür kämpfen, dass alles gleich ist? toleranz, das ist doch etwas wichtiges oder? und wenn jeder mensch gleich ist, wofür bräuchte man denn dann noch toleranz?"
eines der vielen gespräche mit diesem jungen mann, die mich vom hocker gehaut haben.
denn er hat doch recht oder?
wenn wir alle gleich wären, wofür zum henker bräuchten wir dann toleranz?
ich denke toleranz ist etwas verdammt wichtiges. mag sein, dass es nicht das ziel sein soll, mag sein, dass toleranz im endeffekt zu anerkennung führen soll, wie goethe sagt. aber toleranz ist der anfang dieses weges und somit etwas immens wichtiges in meinen augen.
doch ich habe so wahnsinnig oft das gefühl, dass in der heutigen gesellschaft der ausdruck gleichheit, gleichberechtigung gänzlich anders verwendet wird. anders als ich es mir wünschen würde.
gleichberechtigung, im sinne von: für die gleiche arbeit - gleiches geld, für gleiche ausbildung - gleiche chancen, für gleiche taten - gleiche rechte und so weiter, das sollte doch eigentlich eine selbstverständlichkeit sein. und das dem nach wie vor nicht so ist, darüber könnte ich mich vielleicht in einer anderen challenge mal seitenlang echauffieren! :)
aber gleichheit im sinne von, alle menschen sind gleich. alle menschen können das gleiche schaffen. alles menschen haben exakt die gleichen chancen. das ist meiner ansicht nach nicht richtig. und versteht mich nicht falsch - denn solche aussagen können leider viel zu schnell falsch verstanden werden - ich finde das ist doch manchmal auch etwas gutes!
natürlich nicht dann, wenn von ungerecht verteilten ausgangssituationen die rede ist. die welt ist nicht fair. auch das ist wieder ein eigener punkt.
aber es ist doch etwas schönes, dass jeder mensch anders ist. es ist doch verdammt nochmal schön, dass die menschen verschiedene vorlieben und talente und werte haben. dass wir alle individuen sind. dass wir unterschiedlich sind.
und genau hier kommt die toleranz ins spiel. die toleranz, von der goethe sagt "sie muß zur anerkennung führen." denn genau diese ungleichheiten sollten von den menschen gegenseitig toleriert werden und zwar im besten fall auf eine art und weise, die früher oder später zu anerkennung führt.
in meinen augen ist sind es genau die anderartigkeiten, die unterschiede, die ungleichheiten eben, die den menschen zu etwas besonderem machen. jeden einzelnen menschen.
auch in meinen augen lohnt es sich nicht für gleichheit im sinne von: alle menschen sind gleich, zu kämpfen.
aber es lohnt sich für toleranz und anerkennung der ungleichheiten zu kämpfen. es lohnt sich dafür zu kämpfen den menschen die augen zu öffnen und ihnen zu zeigen, dass es kein ziel sein kann all das zu haben ,was andere besitzen, die ziele anderer zu erreichen, das aussehen anderer zu erreichen.
es lohnt sich immer nur für die eigenen ziele zu kämpfen. für die eigenen wünsche.
und wünschen wir uns denn eigentlich nicht alle, dass wir in dem was wir tun, toleranz und anerkennung erfahren.
es lohnt sich dafür zu kämpfen, dass jeder mensch das gefühl erfahren darf toleriert zu werden, so wie er ist und in dem was er tut. und es lohnt sich dafür zu kämpfen, dass diese toleranz in möglichst vielen fällen zu anerkennung wird.
Anna und Birgit
Freitag, 29. August 2014
Toleranz die Erste..!
puuh.. ein peinliches erlebnis!
ich habe wirklich lange nachdenken müssen.. nicht weil es nicht genügend peinliche anekdoten aus meinem leben gibt - nein, es gibt mehr als genug! - sondern weil es schwierig ist, die richtige zu finden.
aber weil ich meine strafe ernst nehme habe ich beschlossen ein wirklich richtig peinliches erlebnis zu erzählen!
es war in frankfurt. am frühstückstisch. ich kannte vitus mama noch nicht sonderlich gut. außerdem kenne ich sie mittlerweile doch relativ gut und bin immer noch nervös wenn sie da ist. keine ahnung warum, sie schüchtert mich irgendwie ein.
auf jeden fall saßen wir um den tisch. es war ziemlich still. bis plötzlich ein geräusch die stille durchbrach. ein lautes schnelles...pfffrzz...
es war mit abstand eines der peinlichsten erlebnisse der letzten jahre. und wie gesagt da gab es einige.
ichb in soo fürchterlich rot angelaufen und jegliche versuches diesen pfurz abzustreiten sind gescheitert.
so ..ich wünsche euch ein paar schöne lacher auf meine kosten!
obwohl bix, du warst ja eigentlich sowieso live dabei! :)
aber weil ich meine strafe ernst nehme habe ich beschlossen ein wirklich richtig peinliches erlebnis zu erzählen!
es war in frankfurt. am frühstückstisch. ich kannte vitus mama noch nicht sonderlich gut. außerdem kenne ich sie mittlerweile doch relativ gut und bin immer noch nervös wenn sie da ist. keine ahnung warum, sie schüchtert mich irgendwie ein.
auf jeden fall saßen wir um den tisch. es war ziemlich still. bis plötzlich ein geräusch die stille durchbrach. ein lautes schnelles...pfffrzz...
es war mit abstand eines der peinlichsten erlebnisse der letzten jahre. und wie gesagt da gab es einige.
ichb in soo fürchterlich rot angelaufen und jegliche versuches diesen pfurz abzustreiten sind gescheitert.
so ..ich wünsche euch ein paar schöne lacher auf meine kosten!
obwohl bix, du warst ja eigentlich sowieso live dabei! :)
Samstag, 23. August 2014
Wenn alles so läuft wie sie es will...
Wenn alles so läuft wie sie es will wird ihre Zukunft so aussehen:
Sie wird lange genug leben, nicht allzu lang allerdings. Vielleicht bis sie 90 ist. So jedenfalls, dass sie nicht vollkommen senil und sabbernd an irgendwelchen Geräten hängt. Das ist kein schönes Ende, und sie will doch ein schönes Ende. Und wenn nicht schön dann wenigstens nicht traurig. Mit einem gewissen Maß an Selbstbestimmung und Würde. Wenn möglich noch bevor sie in ein Altersheim muss, sie ist nicht gerne von anderen Abhängig. Ob sie vor oda nach ihrem geliebten Partner sterben will weiß sie nicht. Es mag egoistisch sein, aber eigentlich weiß sie doch, dass sie vorher sterben will. So bleibt es ihr erspart ihn zu vermissen. Alleine ist die Welt doch ein trauriger Ort, vor allem wenn man über 40 Jahre Zeit hatte sich an ihn zu gewöhnen, mit all seinen Ticks und Schrullen. Natürlich, sie wäre nicht ganz und gar alleine gegen Ende, ihre Kinder würden sich um sie kümmern. Aber die haben mittlerweile nun einmal ein eigenes Leben. Eigene Kinder und Familien und Jobs und Freunde. Es ist ganz klar, dass sie nicht so viel Zeit haben - auch wenn sie immerhin vier Kinder hat. Ach und was für wunderbare Kinder es sind. Alle nichts Besonderes, keine berühmten Sänger oder herausragende Physiker, keine Musikgenies oder geniale Politiker, keine Sport-Asse oder herausragende Geschäftsmänner. Aber das macht nichts, am Ende ist das Leben im Scheinwerfer doch nur Schall und Rauch, und das hatte sie sich nie für ihre Kinder gewünscht. Stattdessen sind sie zu gescheiten und vernünftigen Erwachsenen geworden, die das Leben zu schätzen und zu genießen wissen und nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Auch die Enkelkinder sind eine Quelle der Freude für sie. Fröhliche, offene Kinder voll Liebe und Freude.
Und wenn das Ende kommt, dann sollen sie nicht zu sehr trauern. Natürlich, Trauer braucht ihren Platz, und den soll sie auch haben. Aber sie hat immer davon geträumt am Ende ein Begräbnis nach irischem Brauch zu haben. Nicht streng irisch, aber die Idee, dass Iren nach dem Begräbnis in einem Gasthaus oder einem Pub zusammensitzen, dass sie sich fröhlich unterhalten und Geschichten austauschen hat ihr immer gefallen. Es ist doch eine weit schönere Art den Toten zu gedenken indem man sich lustige Begebenheiten erzählt und sich freut, diesen Menschen gekannt zu haben, anstatt mit Tränen in den Augen dazusitzen und nur miteinander zu flüstern wie traurig es nicht ist, dass er nicht mehr da ist. Sie fand das nie respektlos sondern vielmehr einfach eine andere Art mit dem Tod umzugehen, und zwar eine Art, die ihr mehr zusagt.
Wenn alles so läuft wie sie es will.
Sie wird lange genug leben, nicht allzu lang allerdings. Vielleicht bis sie 90 ist. So jedenfalls, dass sie nicht vollkommen senil und sabbernd an irgendwelchen Geräten hängt. Das ist kein schönes Ende, und sie will doch ein schönes Ende. Und wenn nicht schön dann wenigstens nicht traurig. Mit einem gewissen Maß an Selbstbestimmung und Würde. Wenn möglich noch bevor sie in ein Altersheim muss, sie ist nicht gerne von anderen Abhängig. Ob sie vor oda nach ihrem geliebten Partner sterben will weiß sie nicht. Es mag egoistisch sein, aber eigentlich weiß sie doch, dass sie vorher sterben will. So bleibt es ihr erspart ihn zu vermissen. Alleine ist die Welt doch ein trauriger Ort, vor allem wenn man über 40 Jahre Zeit hatte sich an ihn zu gewöhnen, mit all seinen Ticks und Schrullen. Natürlich, sie wäre nicht ganz und gar alleine gegen Ende, ihre Kinder würden sich um sie kümmern. Aber die haben mittlerweile nun einmal ein eigenes Leben. Eigene Kinder und Familien und Jobs und Freunde. Es ist ganz klar, dass sie nicht so viel Zeit haben - auch wenn sie immerhin vier Kinder hat. Ach und was für wunderbare Kinder es sind. Alle nichts Besonderes, keine berühmten Sänger oder herausragende Physiker, keine Musikgenies oder geniale Politiker, keine Sport-Asse oder herausragende Geschäftsmänner. Aber das macht nichts, am Ende ist das Leben im Scheinwerfer doch nur Schall und Rauch, und das hatte sie sich nie für ihre Kinder gewünscht. Stattdessen sind sie zu gescheiten und vernünftigen Erwachsenen geworden, die das Leben zu schätzen und zu genießen wissen und nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Auch die Enkelkinder sind eine Quelle der Freude für sie. Fröhliche, offene Kinder voll Liebe und Freude.
Und wenn das Ende kommt, dann sollen sie nicht zu sehr trauern. Natürlich, Trauer braucht ihren Platz, und den soll sie auch haben. Aber sie hat immer davon geträumt am Ende ein Begräbnis nach irischem Brauch zu haben. Nicht streng irisch, aber die Idee, dass Iren nach dem Begräbnis in einem Gasthaus oder einem Pub zusammensitzen, dass sie sich fröhlich unterhalten und Geschichten austauschen hat ihr immer gefallen. Es ist doch eine weit schönere Art den Toten zu gedenken indem man sich lustige Begebenheiten erzählt und sich freut, diesen Menschen gekannt zu haben, anstatt mit Tränen in den Augen dazusitzen und nur miteinander zu flüstern wie traurig es nicht ist, dass er nicht mehr da ist. Sie fand das nie respektlos sondern vielmehr einfach eine andere Art mit dem Tod umzugehen, und zwar eine Art, die ihr mehr zusagt.
Wenn alles so läuft wie sie es will.
Mittwoch, 13. August 2014
Nach den Kriegen...nur ein oder zwei Millimeter...
Und plötzlich ist er ganz wo anders und wird unsanft gegen eine Wand gestoßen.
"Spinnst du, du Idiot? Ich GEHE hier!" flucht ein griegrämiger Mann in gelbem Anzug und hastet weiter.
Was ist denn nur passiert...? er greift sich grübelnd an den Kopf. Oh verdammt, die Zeitmaschine...
"Welches Jahr haben wir?" fragt er eine verkniffen dreinschauende Frau in gelbem Kostüm.
"2497 du Klorbo!" faucht sie ohne stehen zu bleiben.
Sie hat funktioniert!!!
Alle um ihn herum tragen gelb. Wieso gelb?
Er muss in einer Stadt gelandet sein. Die Straße ist breit und voller Menschen. Die Häuser rundherum sind ausnahmslos aus Glas und blitzendem Stahl.
Hoch am Himmel steht die Sonne. Aber sie sieht anders aus...irgendwie blass. Genauso wie der Himmel.
Die Leute um ihn herum scheinen in Eile zu sein. Alle. Und ihre Gesichter sind freudlos, abgekämpft, erschöpft und wütend. Aber schön. Alle sind schön und perfekt gestylt. Niemand ist alt. Nein, nicht niemand ist alt. Sie sind alterlos. Die Gesichter haben etwas Wächsernes an sich, sie sind starr und reglos und kalt.
Etwas in seinem Augenwinkel erregt seine Aufmerksamkeit. Sie trägt schwarz. Sie ist die erste Person hier, die anders aussieht. Sie trägt weder Anzug noch Kostüm sondern ein einfaches schwarzes T-Shirt mit einer schwarzen Hose. Und ihr Gesicht. Kleine Lachfältchen haben sich um ihren Mund gebildet. Ein Mann in gelb rempelt sie unsanft an, doch sie entschuldigt sich nur höflich und lächelt.
Sie...
"Verzeihung....Sie...haben Sie einen Moment Zeit?" stammelt er. Sie dreht sich um.
"Wie bitte?" fragt sie und lächelt freundlich.
"Dürfte ich...Ihnen einige Fragen stellen?"
"Worum geht es?"
"Ich...muss einiges über diese Zeit erfahren." versucht er zu erklären.
"Welche Zeit meinen Sie? Den Frühling?"
"Nein...nicht den Frühling. Das Jahr. 2497." meint er entschuldigend.
Er erschrickt fast, so schallend lacht sie. Ebenso die Menschen die um sie herum hasten. Ihre wütenden Blicke bleiben an der schwarz gekleideten Frau hängen, doch nicht einer von ihnen verlangsamt seinen Laufschritt.
"Komm mit." flüstert sie ihm zu, packt seine Hand und zieht ihn weg. Sie beginnt zu laufen. Schneller und immer schneller, bis sie alle gelben Menschen hinter sich lasst. Er kann kaum mit ihr Schritt halten, aber irgendwie schafft er es doch.
Irgendwann bleibt sie stehen. Sie haben die gelben Menschen hinter sich gelassen und sind in einer kleinen Gasse. Unter einem grünen Fenster neben einer grünen Tür steht ein kleines Tischchen und zwei Sessel. Sie setzt sich und streicht sich das schwarze Haar aus dem von der Anstrengung erröteten Gesicht. Auch er sinkt schwer atmend auf einen Stuhl und trocknet den Schweiß mit dem Ärmel seiner Jacke.
"Das Jahr 2497. Nach dem Großen Krieg - nein stimmt nicht, nach den vielen großen Kriegen. Alle hundert Jahre gibt es einen. Zumindest Daumen mal Pi. Die Formel zur Berechnung ist noch immer nicht perfektioniert, aber laut den neuesten Berechnungen wird der nächste Krieg ich den nächsten 20-30 Jahren stattfinden." sprudelt sie los, "Wir leben unter riesigen Kuppeln die durch Tunnel miteinander verbunden sind weil die ungeschützten Teile der Erde mittlerweile nicht mehr bewohnbar sind. Alles irgendwie dreckig und ungesund und man kann sich wer weiß was für Krankheiten holen. Hier ist alles schön sauber und steril. Du bist in der Kuppel ARZ-423-i gelandet. Keine schlechte Kuppel. Bloß die Leute sind etwas grantig." sie lacht. Laut und schallend, wie auf der Straße vorher.
Diese Frau...
Ihr lachen wirkt hier fehl am Platz. Aber das scheint ihr egal zu sein.
"Unsere Kinder wachsen nicht bei ihren Eltern auf, sie werden in den Kuppeln ARZ-150 bis ARZ-230 großgezogen und ausgebildet. Eigentlich haben sie auch gar keine Eltern mehr wenn man es bedenkt, sie werden allesamt im Reagenzglas gebildet. Alle Frauen geben im Alter von 15 Jahren eine gewisse Anzahl von Eizellen ab, die besten werden ausgesucht und zur Zucht verwendet. Bei den Männern ist es das gleiche, aber die können ihr Sperma abgeben bis sie 20 sind und sich was dazuverdienen. Aus welchem Jahr kommst du?"
Er schließt seinen Mund als er merkt, dass er geöffnet war und räuspert sich. "Ähm...2094" stammelt er überrascht.
"Das ist ja aufregend!"
Schon wieder dieses Lachen.
Was hat diese Frau nur an sich...
Es fällt ihm unglaublich schwer zu denken. Sich zu konzentrieren. Und wenn... Er stellt es sich vor. Ihre Lippen zu küssen. Das ist der Moment von dem Benjamin geredet hat...wenn nicht jetzt wann dann? Also tut er es. Er steht auf und umrundet langsam den Tisch. Fast zögernd geht er auf sie zu während ihre großen dunklen Augen ihn forschend mustern. Er nimmt ihre Hand und zieht sie hoch, sodass auch sie steht.
"Was machst du 2094?" fragt sie leise.
Er zieht sie an sich, legt seine Hand in ihren Nacken und legt seine Lippen auf ihre.
Die Welt scheint stillzustehen. Keiner der beiden rührt sich.
Das wars. Du Idiot.
Da beginnt sie sich zu bewegen. Ihre Lippen öffnen sich, nur ein oder zwei Millimeter. Vorsichtig legt er ihr seinen zweiten Arm um die Taille und öffnet auch seinen Mund...
Montag, 11. August 2014
Die Rache
Die Erde ist ein unwirtlicher Ort geworden. Es gibt nichts als schroffe Felsen, brodelnde Vulkane, lebensfeindliche Wüsten, Aschewolken, kochende Seen und Meere voll giftigem Wasser. Saurer Regen fällt auf die Skelette elendig verendeter Tiere und lässt auch das letzte bisschen widerstandsfähiges Grün verdorren. Die Sonne brennt unbarmherzig auf die trockene, aufgerissene Erde herunter. Tagsüber steigen die Temperaturen auf über 60 Grad, des nachts sinken sie auf bis zu minus 40 Grad. Wirbelstürme entwurzeln die Gerippe toter Bäume. Beinahe täglich eruptiert irgendwo ein Vulkan, reißt ein neuer Krater in der Erde auf oder überschwemmt ein Tsunami eine ohnehin tote Landschaft.
Die Erde rächt sich.
Zu Beginn war es kaum spürbar. Doch die Katastrophen häuften sich. Immer mehr und mehr wurden es. Es wurde unmöglich die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Menschen in den entlegeneren Gebieten wurden sich selbst überlassen, in den Ballungszentren wurde Anarchie von der Ausnahme zur Regel. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verdorrten, Trinkwasser wurde immer schwerer zu finden.
Wovon sollten die Menschen leben?
Kannibalismus war die Antwort. Darwins Theorie vom Überleben des Stärkeren bestätigte sich aufs Neue. Doch auch diese scheinbar perfekte Lösung stieß an ihre Grenzen bis am Ende auch der letzte Mensch elendig verreckte. Selbst Schuld, könnte man sagen, wenn er giftiges Wasser trinkt.
Die Erde rächt sich.
Zu Beginn war es kaum spürbar. Doch die Katastrophen häuften sich. Immer mehr und mehr wurden es. Es wurde unmöglich die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Menschen in den entlegeneren Gebieten wurden sich selbst überlassen, in den Ballungszentren wurde Anarchie von der Ausnahme zur Regel. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verdorrten, Trinkwasser wurde immer schwerer zu finden.
Wovon sollten die Menschen leben?
Kannibalismus war die Antwort. Darwins Theorie vom Überleben des Stärkeren bestätigte sich aufs Neue. Doch auch diese scheinbar perfekte Lösung stieß an ihre Grenzen bis am Ende auch der letzte Mensch elendig verreckte. Selbst Schuld, könnte man sagen, wenn er giftiges Wasser trinkt.
Dienstag, 5. August 2014
PEINLICH!!!!
So liebe Anna,
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
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