Wie ihr wisst, bin ich ja eine Filmliebhaberin. Daher geht es in meiner letzten Kritik um einen Kinoklassiker.
"Der letzte Mohikaner" ist meines Erachtens wirklich ein ganz großer Film, der den Vergleich mit "Braveheart" oder "Der mit dem Wolf tanzt" nicht zu scheuen braucht. Tolle Bilder, ein wirklich großartiger Soundtrack, bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Action / Spannung und Romantik... was will man mehr?
Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe sind -natürlich- wie immer souverän und geben ein sehr schönes Liebespaar ab, aber ich finde, Wes Studi als Bösewicht Magua stellt sie noch in den Schatten: Magua ist grandios, ein Fiesling, der einem wirklich das Fürchten lehren kann! Wunderschön unauffällig inszeniert ist auch die zweite Liebesgeschichte des Films: Uncas und Alice. Diese wird nur in einigen Szenen ganz leicht angedeutet, trägt jedoch maßgeblich dazu bei, daß man sich beim wirklich dramatischen Finale des Films der Gänsehaut nicht erwehren kann, und sich auch der einen oder anderen Träne nicht zu schämen braucht... Dieses Finale ist wirklich mit das Beste, was ich diesbezüglich auf der Leinwand je gesehen habe, und hätte sogar einen schlechten Film noch sehenswert gemacht.
Sehr gut hat mir auch die Realitätsnähe des Films gefallen. Besonders beim wiederholten Schauen fallen einem haufenweise kleine Details auf, die in einem weniger liebevoll gedrehten Film mit Sicherheit weggefallen wären und die dem Film seine Tiefe geben.
Dennoch- für mich ist und bleibt die Musik das Herzstück dieses Abenteuerfilms. Der ausschließlich instrumentale Soundtrack (von dem wunderschönen „I will find you" der irischen Gruppe Clannad abgesehen) ist so gut, daß ich ihn mir sogar gekauft habe, und ich habe diesen Kauf kein bißchen bereut. Andere Soundtracks dieser Art (z. B. „Titanic" oder „Braveheart") konnten ohne bildliche Unterstützung nicht überzeugen- dieser hier schon, und zwar mit Leichtigkeit. Kein Wunder also, daß man als eines der wenigen DVD-Features die Option wählen kann, sich den Film ausschließlich mit der Musik anzuschauen, und das lohnt sich tatsächlich.
Durch die gelungene Mischung von Action, Spannung und Romantik empfehle ich diesen Film uneingeschränkt... jedem. Vorausgesetzt man ist, was Blut angeht, nicht allzu zart besaitet, denn obwohl ich diesen Film wirklich nicht brutal nennen würde, ist er ziemlich realistisch dargestellt, und dies erfordert bei den Kämpfen natürlich die eine oder andere Grausamkeit. Michael Mann und seine Crew haben hier einen sehr mitreißenden Film gezaubert, der auch nach mehrmaligem Anschauen immer noch zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen gehört.
Anna und Birgit
Mittwoch, 30. Juli 2014
Challenge 6/ Anna
"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zu Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."
~ Johann Wolfgang von Goethe
Anna, ein Zitat, drei Blickwinkel?
Oder hast du uns etwas ganz anderes zum Thema Toleranz mitzuteilen?
Viel Spaß!
nein,nein!
In meinem letzten Post habe ich mich
über die Salzburger Festspiele echauffiert, trotzdem bin ich zu
einem Konzert gegangen am Montag.
Und es war fabelhaft.
Bruckners 8te wurde von der Wiener
Philharmonie aufgeführt und ich muss sagen, ich habe selten eine
Sinfonie gehört, die so gefühlvoll aufgeführt wurde. Chapeau dem
Dirigenten!
Als das Konzert vorbei war, dachte ich
nur: „Wieso schreibt heutzutage keiner mehr solche Musik?“
Tja, gute Frage!
Egal ob ich den Radio einschalte, oder
den Fernseher oder auch wenn ich YouTube aufrufe, jedes mal kommt mir
so ein Elektrodreck entgegen!
Mit Elektrodreck meine ich Musik, die
nicht mehr durch Musikinstrumente erzeugt wird, sonder nur noch „aus
der Dose“ kommt.
Anscheinend ist es neuerdings nicht
mehr nötig ein Musikinstrument zu erlernen oder man muss auch nicht
mehr fähig ich sein es zu spielen. Wozu? Kann der Computer doch eh
alles.
Computer my ass!!!!
Keiner kann mir erzählen, dass die
Streicher am PC besser klingen, als ein Streichquartett.
Mir kann auch keiner erzählen, dass es
anspruchsvoller ist, wenn man mit dem PC Stücke komponiert.
Und dann immer diese „Djs“. Ich
meine, wirklich??
Ein Musikstück nach dem anderen
abzuspielen auf einer vorgefertigten Playlist ist keine Kunst!!!
Am meisten ärgern mich, „Djs“ die
sich selbst so toll finden, von der Materie Musik aber keinen blassen
Schimmer haben!! Diese sogenannten „Musikkenner“, die nur das
nachprabbeln, was der Typ im Radio gesagt hat.
Nein, nein. Ich bin und bleibe eine
Liebhaberin der klassischen Musik! Und ich sehe es durchaus als
Verlust, dass heutzutage keiner mehr weiß wie man Musik mit
wirklichen Instrumenten komponiert!
Löffellistenchallenge! ;)
Liebes Lenchen, du kriegst dieses Monat drei Aufgaben zum Thema Löffelliste von mir:
- Kreiere eine Liste mit mindestens 8 Dingen die du um jeden Preis noch erleben möchtest bevor du stirbst.
- Kreiere eine Liste mit mindestens 8 Dingen die du auf gar keinen Fall erleben möchtest bevor du stirbst.
- Teile uns deine Gedanken zum Thema Löffelliste mit: Was ist sie? Wieso wird sie geschrieben? Wieso nicht? Welche Menschen schreiben sie? Wieso hat man das Bedürfnis eine zu schreiben? Ist es sinnvoll? Was bringt das? Welche Dinge kommen wohl am häufigsten vor und warum? Etc etc. Was immer du willst und dir dazu einfällt.
Ready!
Set!
Go!
Ein Mensch? Nein viele!
Nachdem das mit einem einzigen Menschen, der einen so beeinflussen soll sehr sehr sehr, also wirklich SEHR schwierig ist habe ich beschlossen diesmal nicht eine einzige Person zu beschreiben sondern viele. Immerhin nennt sich meine Aufgabe ja Menschen, Mehrzahl.
Also nicht ein Mensch den ich bewundere sondern viele. Ein Volk um genau zu sein. Na, erratet ihrs?
Es sind natürlich die Iren. ;)
Also diese Iren, die haben etwas an sich, eine Austrahlung oder eine Einstellung zum Leben die uns Mitteleuropäern einfach fehlt. Diese komische "Meh, alles doof"-Einstellung die wir inne haben ist doch scheiße. Wenn man einkaufen geht wird man - außer vielleicht ausnahmsweise oder am Land in kleinen Dörfern - niemals angelächelt, keiner ist freundlich, alle sind irgendwie gereizt und demotiviert und unfreundlich. Woher kommt das? Ist das eine generelle Unzufriedenheit?
Bis zu meinem Aufenthalt in Irland ist mir das noch nie so aufgefallen, aber aus irgendeinem Grund sind Mitteleuropäer (oder vielleicht vor allem Deutsche und Österreicher) einfach unzufrieden und bringen es nicht übers Herz freundlich zu sein.
Die Iren dagegen, die lachen immer. Die sind offen und freundlich und haben erstmal keine Vorurteile. Sie freuen sich dich zu treffen und du hast das Gefühl, dass sie glücklich sind dich kennenzulernen. Statt der uns innewohnenden So-ein-scheiß-Einstellung strahlen sie ein Ist-doch-alles-nicht-so-schlimm aus. Und das ist die weit bessere Herangehensweise an das Leben oder nicht? So muss man sich weniger ärgern und kann sich mehr auf die positiven Dinge konzentrieren. Das Leben macht mehr Spaß, ist einfacher, die Leute sind freundlicher und offener, also wieso sollte man es sich unnötig schwer machen und immer nur grantig durch die Gegend laufen?
Das Schöne ist, dass ich diese positive Grundeinstellung der Iren übernommen habe. Ich war auch freundlich und höflich und glücklich. Doch schon einige Monate zurück in der Heimat haben sie wieder zerstört. Jetzt bin ich wieder ganz die Österreicherin: meistens eher mürrisch und das prinzipielle freundliche Lächeln ist nicht einfach da sondern muss aktiv hervorgerufen/befohlen werden. Schade eigentlich...
Also nicht ein Mensch den ich bewundere sondern viele. Ein Volk um genau zu sein. Na, erratet ihrs?
Es sind natürlich die Iren. ;)
Also diese Iren, die haben etwas an sich, eine Austrahlung oder eine Einstellung zum Leben die uns Mitteleuropäern einfach fehlt. Diese komische "Meh, alles doof"-Einstellung die wir inne haben ist doch scheiße. Wenn man einkaufen geht wird man - außer vielleicht ausnahmsweise oder am Land in kleinen Dörfern - niemals angelächelt, keiner ist freundlich, alle sind irgendwie gereizt und demotiviert und unfreundlich. Woher kommt das? Ist das eine generelle Unzufriedenheit?
Bis zu meinem Aufenthalt in Irland ist mir das noch nie so aufgefallen, aber aus irgendeinem Grund sind Mitteleuropäer (oder vielleicht vor allem Deutsche und Österreicher) einfach unzufrieden und bringen es nicht übers Herz freundlich zu sein.
Die Iren dagegen, die lachen immer. Die sind offen und freundlich und haben erstmal keine Vorurteile. Sie freuen sich dich zu treffen und du hast das Gefühl, dass sie glücklich sind dich kennenzulernen. Statt der uns innewohnenden So-ein-scheiß-Einstellung strahlen sie ein Ist-doch-alles-nicht-so-schlimm aus. Und das ist die weit bessere Herangehensweise an das Leben oder nicht? So muss man sich weniger ärgern und kann sich mehr auf die positiven Dinge konzentrieren. Das Leben macht mehr Spaß, ist einfacher, die Leute sind freundlicher und offener, also wieso sollte man es sich unnötig schwer machen und immer nur grantig durch die Gegend laufen?
Das Schöne ist, dass ich diese positive Grundeinstellung der Iren übernommen habe. Ich war auch freundlich und höflich und glücklich. Doch schon einige Monate zurück in der Heimat haben sie wieder zerstört. Jetzt bin ich wieder ganz die Österreicherin: meistens eher mürrisch und das prinzipielle freundliche Lächeln ist nicht einfach da sondern muss aktiv hervorgerufen/befohlen werden. Schade eigentlich...
Montag, 28. Juli 2014
Eine Rede! Eine Rede? EINE REDE!!!
Meine Rede hat mich lange beschäftigt, und ich habe die meiste Zeit gedacht, dass ich sie über die Rettung der Wale schreiben würde, wie mir großzügig erlaubt wurde. Doch gerade eben ist mir etwas Anderes eingefallen, das ganz dringend besprochen werden muss.
"Eine Antwort auf die Frage was denn in unserer Welt verkehrt ist gibt es nicht. Es gibt Tausende. Dennoch werde ich mich jetzt auf eine Sache konzentrieren.
Was zur Hölle stimmt nicht mit unseren, aber auch fast allen anderen Politikern in Europa und auf der ganzen Welt?
Es ist der Sinn und Zweck eines Politikers in einer Demokratie dem Volk zu dienen. Er ist ein Vertreter des Volkes, vom Volk gewählt um seine Interessen bestmöglich zu vertreten. Der brave Bürger geht zur Wahl, wählt nach bestem Wissen und Gewissen einen Politiker der sich am Ende doch nur wieder als korrupte Enttäuschung entpuppt.
Was geht in den Köpfen der Politiker vor, die Verträge wie TTIP oder TISA verhandeln? Inwiefern ist es im Interesse des Volkes die Qualität der Lebensmittel zu senken? Noch mehr Lebensmittel zu importieren und dadurch die heimische Wirtschaft zu schwächen? Alleine die Tatsache, dass Aussagen wie jene, dass die Qualität der Lebensmittel in Europa unnötig hoch sei getätigt werden, sollte doch schon Warnung genug sein.
Doch das ist erst der Anfang, es geht nicht nur um Lebensmittel. Von TTIP sind auch die Finanzmärkte und die Umwelt betroffen. Eigentlich kann man gar nicht sagen was genau alles von TTIP beeinflusst wird, da die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Da fragt man sich doch warum das so ist.
Wenn TTIP so toll ist wie alle sagen, warum dürfen wir dann nicht darüber Bescheid wissen?
Hierbei geht es nicht nur um gesunden Menschenverstand, sondern auch um Rechte. Bürger haben gewisse Rechte, und wenn Verträge verhandeln werden muss die Bevölkerung wenigstens bis zu einem gewissen Grad informiert werden.
Weshalb wird dieses Recht auf Information bei den momentan laufenden, internationalen Verhandlungen ignoriert? Sie haben doch offensichtlich viel weitreichendere Konsquenzen als die normalen Nationalen Verträge, auf die dieses Gesetz angewendet wird.
Transparenz ist wichtig, die Bürger sollten über derart wichtige und folgenschwere Verhandlungen informiert werden. Mehr noch, eigentlich müssten sie ein Recht auf eine Volksbefragung, wenn nicht gar eine Volksabstimmung haben.
Diese Abkommen werden ohne unser Wissen verhandelt, ohne, dass wir wirklich wissen worum es geht, welche Bereiche betroffen sind und inwiefern.
Also noch einmal meine Frage: Was zur Hölle geht in den Köpfen dieser Politiker vor? Es ist eine bodenlose Frechheit, was diese Leute über unsere Köpfe hinweg entscheiden wollen! Der Bürger muss informiert und einbezogen werden, denn das ist es was Demokratie bedeutet!"
Was zur Hölle stimmt nicht mit unseren, aber auch fast allen anderen Politikern in Europa und auf der ganzen Welt?
Es ist der Sinn und Zweck eines Politikers in einer Demokratie dem Volk zu dienen. Er ist ein Vertreter des Volkes, vom Volk gewählt um seine Interessen bestmöglich zu vertreten. Der brave Bürger geht zur Wahl, wählt nach bestem Wissen und Gewissen einen Politiker der sich am Ende doch nur wieder als korrupte Enttäuschung entpuppt.
Was geht in den Köpfen der Politiker vor, die Verträge wie TTIP oder TISA verhandeln? Inwiefern ist es im Interesse des Volkes die Qualität der Lebensmittel zu senken? Noch mehr Lebensmittel zu importieren und dadurch die heimische Wirtschaft zu schwächen? Alleine die Tatsache, dass Aussagen wie jene, dass die Qualität der Lebensmittel in Europa unnötig hoch sei getätigt werden, sollte doch schon Warnung genug sein.
Doch das ist erst der Anfang, es geht nicht nur um Lebensmittel. Von TTIP sind auch die Finanzmärkte und die Umwelt betroffen. Eigentlich kann man gar nicht sagen was genau alles von TTIP beeinflusst wird, da die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Da fragt man sich doch warum das so ist.
Wenn TTIP so toll ist wie alle sagen, warum dürfen wir dann nicht darüber Bescheid wissen?
Hierbei geht es nicht nur um gesunden Menschenverstand, sondern auch um Rechte. Bürger haben gewisse Rechte, und wenn Verträge verhandeln werden muss die Bevölkerung wenigstens bis zu einem gewissen Grad informiert werden.
Weshalb wird dieses Recht auf Information bei den momentan laufenden, internationalen Verhandlungen ignoriert? Sie haben doch offensichtlich viel weitreichendere Konsquenzen als die normalen Nationalen Verträge, auf die dieses Gesetz angewendet wird.
Transparenz ist wichtig, die Bürger sollten über derart wichtige und folgenschwere Verhandlungen informiert werden. Mehr noch, eigentlich müssten sie ein Recht auf eine Volksbefragung, wenn nicht gar eine Volksabstimmung haben.
Diese Abkommen werden ohne unser Wissen verhandelt, ohne, dass wir wirklich wissen worum es geht, welche Bereiche betroffen sind und inwiefern.
Also noch einmal meine Frage: Was zur Hölle geht in den Köpfen dieser Politiker vor? Es ist eine bodenlose Frechheit, was diese Leute über unsere Köpfe hinweg entscheiden wollen! Der Bürger muss informiert und einbezogen werden, denn das ist es was Demokratie bedeutet!"
TISA:
TTIP:
Sonntag, 27. Juli 2014
"Wäh"
Meine erste Kritik:
Die Salzburger Festspiele!
Das erste Wort, dass mir dazu einfällt
ist : „Wäh“.
Ja ich weiß, das ist eigentlich kein
Wort, aber dieser Laut ist einfach das erste, das mir in den Sinn
kommt....
Warum ist dem so?
Seit nun mehr als 94 Jahren, finden
jeden Sommer die Salzburger Festspiele statt, im Zeitraum zwischen
Juli und August. Der eigentliche Sinn dahinter ist, Leute zusammen zu
bringen und der wundervollen Musik von damals und auch heute näher
zu führen. Die Freude an der Musik zu teilen und Menschen damit zu
begeistern. Jedes Jahr werden hochkarätige Sänger und Musiker
eingeladen und die berühmtesten Stücke aufgeführt.
Jedoch kommen mit den berühmten
Musikern und Komponisten auch leider andere berühmte Menschen, die
aber eher weniger hochkarätig sind.
Wen ich damit meine?
A bis Z Promis, die nicht wegen der
Musik auftauchen, sondern um ihren neuesten Pelzmantel vorzuführen
(IM SOMMER).
Es geht nicht mehr um die Musik,
sondern nur mehr ums „sehen und gesehen werden“!
Meiner Meinung nach wurde damit der
Zweck der Festspiele total verfehlt!!
Die Schikimiki-Gesellschaft Salzburgs
wird schon immer mit Spott überhäuft und ich muss sagen, früher
hat es mich geärgert, wenn ich gehört habe, Salzburger wären
Snobs. Doch mittlerweile muss ich mich dieser Meinung anschließen.
Die Musik tritt in den Hintergrund und
macht Platz für die „schönen“ und „reichen“ (man beachte
die Anführungszeichen).
Eben dieser Gesellschaftszweig
verärgert mich so sehr, dass ich seit Jahren dieser Veranstaltung
fern bleibe. Natürlich gäbe es einige Konzerte, die ich mir
durchaus ansehen würde, jedoch kann ich meistens vor Ärger die
Musik nicht mehr genießen, von den Preisen ganz zu schweigen.
Ja ich weiß, manchmal muss man einfach
den Kopf in den Sand stecken und alles um sich herum einfach
ignorieren. Weshalb ich dieses Jahr den Festspielen eine neue Chance
geben, und morgen in ein Konzert gehen werde. Ich bin gespannt! Mal
schauen ob die Kopf-in-den-Sand-Taktik etwas nützt.
Freitag, 25. Juli 2014
Kurzgeschichte
Das kleine Mädchen, nennen wir es Sidonie, sieht ein Pferd. Es ist schön und stolz, ganz weiß und nur die Mähne und der Schweif sind ein wenig von grau durchzogen. Aber dann fällt Sidonie auf, dass das Pferd mit dem einen Vorderbein nie auftritt und, dass eines der Gelenke komisch dick und irgendwie geschwollen ist. Eigenartig, denkt sich Sidonie. Sie fragt also Aviva, die zufällig gerade daneben steht, was denn das für ein Pferd ist und was mit seinem Bein los ist.
„Das ist Furio. Er ist der Vater von fast allen anderen Pferden hier. Leider hat er sich letztes Jahr das Bein gebrochen.“ antwortet Aviva freundlich.
Da kommt auch Sidonies Oma des Weges und hört zu.
„Aber mein Bruder hat sich letztes Jahr den Arm gebrochen und der ist nicht so geschwollen.“ wirft Sidonie ein. Ein Bein, das muss ja wohl verheilen nach einem ganzen Jahr.
„Bei Menschen ist das anders. Aber wenn sich ein Pferd das Bein bricht ist das sehr gefährlich und kompliziert. Manchmal kann man ihnen gar nicht mehr helfen und muss sie einschläfern damit sie nicht so sehr leiden.“ erklärt Aviva.
„Also hat Furio Glück gehabt?“
„Ja, so könnte man sagen.“
So ein schönes Pferd...aber einschläfern... denkt sich Sidonie, und sofort fragt sie, „Aber einschläfern, was ist denn das?“
„Weißt du, einsc...“ beginnt Aviva, wird jedoch sofort von der Oma unterbrochen. „So, das reicht.“ wirft sie hastig ein und legt Sidonie die Hände auf die Ohren. „Es ist Zeit zu gehen Sidonie, sag auf wiedersehen. Mama wartet schon mit dem Abendessen.“ Sie nimmt das Mädchen an der Hand und zieht es weg. Nach einem hastigen „Auf wiedersehen“ sind sie verschwunden.
„Aha, offenbar darf man Kindern nicht mehr die Wahrheit sagen...“ wundert sich Aviva und geht ihrer Wege.
„Das ist Furio. Er ist der Vater von fast allen anderen Pferden hier. Leider hat er sich letztes Jahr das Bein gebrochen.“ antwortet Aviva freundlich.
Da kommt auch Sidonies Oma des Weges und hört zu.
„Aber mein Bruder hat sich letztes Jahr den Arm gebrochen und der ist nicht so geschwollen.“ wirft Sidonie ein. Ein Bein, das muss ja wohl verheilen nach einem ganzen Jahr.
„Bei Menschen ist das anders. Aber wenn sich ein Pferd das Bein bricht ist das sehr gefährlich und kompliziert. Manchmal kann man ihnen gar nicht mehr helfen und muss sie einschläfern damit sie nicht so sehr leiden.“ erklärt Aviva.
„Also hat Furio Glück gehabt?“
„Ja, so könnte man sagen.“
So ein schönes Pferd...aber einschläfern... denkt sich Sidonie, und sofort fragt sie, „Aber einschläfern, was ist denn das?“
„Weißt du, einsc...“ beginnt Aviva, wird jedoch sofort von der Oma unterbrochen. „So, das reicht.“ wirft sie hastig ein und legt Sidonie die Hände auf die Ohren. „Es ist Zeit zu gehen Sidonie, sag auf wiedersehen. Mama wartet schon mit dem Abendessen.“ Sie nimmt das Mädchen an der Hand und zieht es weg. Nach einem hastigen „Auf wiedersehen“ sind sie verschwunden.
„Aha, offenbar darf man Kindern nicht mehr die Wahrheit sagen...“ wundert sich Aviva und geht ihrer Wege.
Dienstag, 22. Juli 2014
Menschen die zweite!
Nachdem ich jetzt eine nicht zu unterschätzende Wartezeit vor mir habe – 1 Stunde ist schon weg, 2,5 to go – dachte ich mir ich nutze die Zeit. Mal wieder! ;)
Also Menschen die mich beeinflusst oder beeindruckt oder sonst in irgendeiner Art und Weise Spuren an mir hinterlassen haben.
Peter Jackson, Produzent.
Ihr alle wisst, dass ich Herr der Ringe liebe, dass mich die Geschichte beeindruckt, dass ich mit den Charakteren mitleide und nur allzu gern in ihre Welt eintauche – vor allem dann, wenn mir unsere eigene mal wieder zu viel wird. Ganz abgesehen von dem Autor und Erfinder dieser Geschichte, J.R.R. Tolkien, spielt auch Peter Jackson, der ihr eine ganz andere Art von Leben eingehaucht hat, eine ganz besondere Rolle. Vor allem für mich. Ich habe Herr der Ringe durch Peter Jackson überhaupt erst kennen gelernt, die Filme gesehen bevor ich die Bücher kannte – bevor ich wusste, dass es eine Buchverfilmung ist.
Peter Jackson, der selbst mit Tolkiens Büchern aufgewachsen ist, verwirklichte sich mit ihrer Verfilmung einen Kindheitstraum. Er fand es furchtbar, dass diese wunderbaren Bücher nicht verfilmt waren, dass dieses epische Werk von Tolkien immer mehr in Vergessenheit geriet. Also setzte er es sich zum Ziel den Herrn der Ringe zu verfilmen. Eine Firma dafür zu gewinnen war ein harter Weg, jahrelang musst Peter Jackson kämpfen, bis schlussendlich irgendein Filmstudio zusagte. Jedoch mit der Bedingung, dass die Trilogie in einen einzigen Film gequetscht wird. Doch da war Peter Jackson nicht kompromissbereit. Wie sollte man dem Buch auch nur im Entferntesten gerecht werden wenn man über 1000 Seiten in 1,5h packen muss? Also sagte er ab. Der Traum schien geplatzt zu sein, doch Peter Jackson gab nicht auf. Er wollte seine Idee in die Tat umsetzen, wollte der Welt beweisen, dass Tolkien immer noch ein Genie ist, wollte das Buch, das ihn selbst so sehr geprägt hat, einer neuen Generation näherbringen. Und schlussendlich fand er ein Filmstudio, das bereit war, sich diesem Unterfangen zu stellen.
Wie viel Herzblut, wie viel Gefühl und Liebe zum Detail, wie viel Authentizität in den Verfilmungen des Herrn der Ringe steckt, finde ich mehr als beeindruckend. Man merkt in jeder Szene, dass Peter Jackson die Geschichte liebt und so detailgetreu wie möglich umsetzen wollte. Ich finde, er hat aus Tolkiens genialem Buch eine epische Filmtrilogie geschaffen, und das gehört gewürdigt. Wenn Menschen ihre Träume um jeden Preis verfolgen und sich nicht unterkriegen lassen obwohl sie Rückschlag über Rückschlag erleiden finde ich das sehr inspirierend. Und ich wünsche mir den Mut, das auch zu tun. Ich habe ihn zwar leider nicht, oder zumindest fühlt es sich nicht so an, aber man darf doch wohl träumen. Auf jeden Fall sollten wir nie aufhören, nach den Sternen zu greifen, andernfalls treten wir auf der Stelle und werden unsere Ziele nie erreichen, noch nicht einmal die kleinen.
Also Menschen die mich beeinflusst oder beeindruckt oder sonst in irgendeiner Art und Weise Spuren an mir hinterlassen haben.
Peter Jackson, Produzent.
Ihr alle wisst, dass ich Herr der Ringe liebe, dass mich die Geschichte beeindruckt, dass ich mit den Charakteren mitleide und nur allzu gern in ihre Welt eintauche – vor allem dann, wenn mir unsere eigene mal wieder zu viel wird. Ganz abgesehen von dem Autor und Erfinder dieser Geschichte, J.R.R. Tolkien, spielt auch Peter Jackson, der ihr eine ganz andere Art von Leben eingehaucht hat, eine ganz besondere Rolle. Vor allem für mich. Ich habe Herr der Ringe durch Peter Jackson überhaupt erst kennen gelernt, die Filme gesehen bevor ich die Bücher kannte – bevor ich wusste, dass es eine Buchverfilmung ist.
Peter Jackson, der selbst mit Tolkiens Büchern aufgewachsen ist, verwirklichte sich mit ihrer Verfilmung einen Kindheitstraum. Er fand es furchtbar, dass diese wunderbaren Bücher nicht verfilmt waren, dass dieses epische Werk von Tolkien immer mehr in Vergessenheit geriet. Also setzte er es sich zum Ziel den Herrn der Ringe zu verfilmen. Eine Firma dafür zu gewinnen war ein harter Weg, jahrelang musst Peter Jackson kämpfen, bis schlussendlich irgendein Filmstudio zusagte. Jedoch mit der Bedingung, dass die Trilogie in einen einzigen Film gequetscht wird. Doch da war Peter Jackson nicht kompromissbereit. Wie sollte man dem Buch auch nur im Entferntesten gerecht werden wenn man über 1000 Seiten in 1,5h packen muss? Also sagte er ab. Der Traum schien geplatzt zu sein, doch Peter Jackson gab nicht auf. Er wollte seine Idee in die Tat umsetzen, wollte der Welt beweisen, dass Tolkien immer noch ein Genie ist, wollte das Buch, das ihn selbst so sehr geprägt hat, einer neuen Generation näherbringen. Und schlussendlich fand er ein Filmstudio, das bereit war, sich diesem Unterfangen zu stellen.
Wie viel Herzblut, wie viel Gefühl und Liebe zum Detail, wie viel Authentizität in den Verfilmungen des Herrn der Ringe steckt, finde ich mehr als beeindruckend. Man merkt in jeder Szene, dass Peter Jackson die Geschichte liebt und so detailgetreu wie möglich umsetzen wollte. Ich finde, er hat aus Tolkiens genialem Buch eine epische Filmtrilogie geschaffen, und das gehört gewürdigt. Wenn Menschen ihre Träume um jeden Preis verfolgen und sich nicht unterkriegen lassen obwohl sie Rückschlag über Rückschlag erleiden finde ich das sehr inspirierend. Und ich wünsche mir den Mut, das auch zu tun. Ich habe ihn zwar leider nicht, oder zumindest fühlt es sich nicht so an, aber man darf doch wohl träumen. Auf jeden Fall sollten wir nie aufhören, nach den Sternen zu greifen, andernfalls treten wir auf der Stelle und werden unsere Ziele nie erreichen, noch nicht einmal die kleinen.
Dienstag, 15. Juli 2014
Menschen also...
Halli Hallo!!!
Ich melde mich mit diesem Post aus dem Urlaub zurück, und nachdem mir partout nichts zu meinem alten Thema einfällt habe ich beschlossen mich dem neuen zuzuwenden. Nur als kleine Anmerkung: 3 solche Menschen finden!? Sag mal bist du verrückt!? Wie soll denn das gehen!?
Aber eine Person ist mir beinahe sofort eingefallen: Henry!
Ich hab euch eh schon das ein oder andere Mal von ihm erzählt, also ein bisschen was wisst ihr ja sowieso schon über ihn, aber ich werde mein Loblied hier einfach noch etwas ausbauen.
Also, wer ist dieser Henry, den ich so tief bewundere?
Als er das erste Mal in unsren Kurs kam habe ich so etwas gedacht wie "Was für ein Clown..." - er sieht nicht besonders eindrucksvoll aus. Eher wie ein knuddliger, leicht dicklicher und eventuell leicht dämlicher Bär der niemandem etwas zu Leide tun kann. Aber sobald er angefangen hat zu reden wurde ich eines Besseren belehrt.
Er ist ein wirklich intelligenter Mann, der meiner Meinung nach das Leben verstanden hat. Er weiß worauf es ankommt, was wichtig ist. Er kann selektieren zwischen Dingen die man tun muss weil sie für einen selbst wichtig sind und jenen, die man tun muss, weil die Gesellschaft oder jemand anders sie einem auferlegt hat - und er kann diese Dinge nicht nur selektieren sondern auch ihren Priorität nach beurteilen. Dinge die nicht gut für dich sind, solltest du nicht tun. Wenn du unglücklich bist, ändere etwas. Es klingt so banal, wenn man das sagt, aber vielleicht ist es auch genau das. Vielleicht geht es nicht um all den Stress, um all die Gedanken, um all die Sorgen und Was-wäre-wenns die wir uns machn. Simple Aussagen mit einem Kern Wahrheit, den man vielleicht nur begreifen kann - oder den man sich nur zu begreifen traut - wenn man Menschen wie Henry kennen lernt. Menschen, die Dinge sagen wie: "If you don't like it then don't do it. Just don't." oder "I'm almost 40 now and I still don't know what I want to do with my life." Und er ist ein Mann, der sein Studium 4x gewechselt hat, der sich in seinem Auslandssemester in Österreich verliebt hat und seither hier ist, der mit seiner Frau und seinen 3 Kindern mehr als glücklich ist, der eine erfolgreiche Übersetzungsfirma mit Riesenkunden hat, der nicht an der Uni unterrichtet weil er muss, sondern einfach weil es ihm Spaß macht, an den du dich immer wenden kannst, der bei allem was er tut eine Freude und einen Enthusiasmus an den Tag legt, die ihresgleichen suchen.
Henry ist der einzige Professor der Dinge sagt wie: "If you don't wanna do your homework, then don't. I don't care. Do I look as if I care?" oder "I don't care the tiniest bit whether you do study or you don't - it's your life. I'm here to give you the opportunity to learn something useful, if you want to take the opportunity or you don't is up to you." oder "Don't bother writing me a mail saying get well soon when I cancel class because I'm sick. I know that you're actually celebrating that you don't have to come to uni." oder "If you don't wanna come to class then don't. I only want people here who want to be here."
Er ist der einzige Professor, der dir ins Gesicht sagt, dass du ihm egal bist, und dennoch ist er auch der einzige, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man ihm egal ist.
Diesem Menschen zuzuhören und mit ihm zu diskutieren, das ist Lebensweisheit und Motivationstherapie. Er gibt dir Tipps, er hilft dir, du kannst ihn Fragen wenn du dir nicht sicher bist, man kann mit ihm lachen und über alles diskutieren. Er macht aus dem Ernst des Lebens Spaß, lacht, freut sich, verarscht Menschen - sogar seine eigenen Kinder, ist kritisch und hinterfragt alles, ist gebildet und kann sich für ausnahmslos ALLES interessieren. Er sagt, dass das Leben zu kurz ist um die Welt NICHT interessant zu finden.
Ich kenne kaum einen bewundernswerteren Mann. Sein Leben so zu leben, wie er es tut, ist mein großes Ziel. Ich werde nie so gut darin sein wie Henry, das weiß ich, aber wenn ich es schaffe, nur einen Bruchteil dessen zu erreichen, was er alleine durch seine Einstellung, seinen Mut und seine Willenskraft geschafft hat, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Ich melde mich mit diesem Post aus dem Urlaub zurück, und nachdem mir partout nichts zu meinem alten Thema einfällt habe ich beschlossen mich dem neuen zuzuwenden. Nur als kleine Anmerkung: 3 solche Menschen finden!? Sag mal bist du verrückt!? Wie soll denn das gehen!?
Aber eine Person ist mir beinahe sofort eingefallen: Henry!
Ich hab euch eh schon das ein oder andere Mal von ihm erzählt, also ein bisschen was wisst ihr ja sowieso schon über ihn, aber ich werde mein Loblied hier einfach noch etwas ausbauen.
Also, wer ist dieser Henry, den ich so tief bewundere?
Als er das erste Mal in unsren Kurs kam habe ich so etwas gedacht wie "Was für ein Clown..." - er sieht nicht besonders eindrucksvoll aus. Eher wie ein knuddliger, leicht dicklicher und eventuell leicht dämlicher Bär der niemandem etwas zu Leide tun kann. Aber sobald er angefangen hat zu reden wurde ich eines Besseren belehrt.
Er ist ein wirklich intelligenter Mann, der meiner Meinung nach das Leben verstanden hat. Er weiß worauf es ankommt, was wichtig ist. Er kann selektieren zwischen Dingen die man tun muss weil sie für einen selbst wichtig sind und jenen, die man tun muss, weil die Gesellschaft oder jemand anders sie einem auferlegt hat - und er kann diese Dinge nicht nur selektieren sondern auch ihren Priorität nach beurteilen. Dinge die nicht gut für dich sind, solltest du nicht tun. Wenn du unglücklich bist, ändere etwas. Es klingt so banal, wenn man das sagt, aber vielleicht ist es auch genau das. Vielleicht geht es nicht um all den Stress, um all die Gedanken, um all die Sorgen und Was-wäre-wenns die wir uns machn. Simple Aussagen mit einem Kern Wahrheit, den man vielleicht nur begreifen kann - oder den man sich nur zu begreifen traut - wenn man Menschen wie Henry kennen lernt. Menschen, die Dinge sagen wie: "If you don't like it then don't do it. Just don't." oder "I'm almost 40 now and I still don't know what I want to do with my life." Und er ist ein Mann, der sein Studium 4x gewechselt hat, der sich in seinem Auslandssemester in Österreich verliebt hat und seither hier ist, der mit seiner Frau und seinen 3 Kindern mehr als glücklich ist, der eine erfolgreiche Übersetzungsfirma mit Riesenkunden hat, der nicht an der Uni unterrichtet weil er muss, sondern einfach weil es ihm Spaß macht, an den du dich immer wenden kannst, der bei allem was er tut eine Freude und einen Enthusiasmus an den Tag legt, die ihresgleichen suchen.
Henry ist der einzige Professor der Dinge sagt wie: "If you don't wanna do your homework, then don't. I don't care. Do I look as if I care?" oder "I don't care the tiniest bit whether you do study or you don't - it's your life. I'm here to give you the opportunity to learn something useful, if you want to take the opportunity or you don't is up to you." oder "Don't bother writing me a mail saying get well soon when I cancel class because I'm sick. I know that you're actually celebrating that you don't have to come to uni." oder "If you don't wanna come to class then don't. I only want people here who want to be here."
Er ist der einzige Professor, der dir ins Gesicht sagt, dass du ihm egal bist, und dennoch ist er auch der einzige, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man ihm egal ist.
Diesem Menschen zuzuhören und mit ihm zu diskutieren, das ist Lebensweisheit und Motivationstherapie. Er gibt dir Tipps, er hilft dir, du kannst ihn Fragen wenn du dir nicht sicher bist, man kann mit ihm lachen und über alles diskutieren. Er macht aus dem Ernst des Lebens Spaß, lacht, freut sich, verarscht Menschen - sogar seine eigenen Kinder, ist kritisch und hinterfragt alles, ist gebildet und kann sich für ausnahmslos ALLES interessieren. Er sagt, dass das Leben zu kurz ist um die Welt NICHT interessant zu finden.
Ich kenne kaum einen bewundernswerteren Mann. Sein Leben so zu leben, wie er es tut, ist mein großes Ziel. Ich werde nie so gut darin sein wie Henry, das weiß ich, aber wenn ich es schaffe, nur einen Bruchteil dessen zu erreichen, was er alleine durch seine Einstellung, seinen Mut und seine Willenskraft geschafft hat, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Meine kleine Strafe! ;)
So, nachdem ich jetzt mit der PSA endlich fertig bin - YAY! ;) - kann ich endlich anfangen meine Posts abzuarbeiten.
Ihr wolltet eine peinliche Geschichte, hier kriegt ihr eine:
Vor ein paar Jahren, also noch zu Oberstufenzeiten hat mich mein Handy erinnert, dass Ingrid Geburtstag hat. Brave Schwester wie ich bin, schreib ich ihr gleiche eine SMS und wünsch ihr alles Gute, alles Liebe und so weiter und so weiter.
Kommt eine SMS zurück mit "Das is ja ganz nett, aber ich hab erst in nem Monat Geburtstag..."
Ich ganz überfordert, denk mir so sie verarscht mich und antwort à la "Was? Blödsinn!"
Nein, sie hat wirklich erst nächsten Monat Geburtstag!
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, ich hätte im Boden versinken können! Und als wäre das alles nicht peinlich genug, hat die Liebe Ingrid die Geschichte natürlich auch noch jahrelang breitgetreten und immer wieder als Anekdote aufs Tapet gebracht.
Ich weiß nicht genau worauf ich es schieben kann, dass ich den Geburtstag falsch eingespeichert hab, Abwesenheit, Verwirrtheit, oder tatsächlich falsche Information. Jedenfalls ist mir das furchtbar, furchtbar peinlich...und es wird mir NIE NIE NIE wieder passieren, das könnt ihr mir glauben!!!!
Ihr wolltet eine peinliche Geschichte, hier kriegt ihr eine:
Vor ein paar Jahren, also noch zu Oberstufenzeiten hat mich mein Handy erinnert, dass Ingrid Geburtstag hat. Brave Schwester wie ich bin, schreib ich ihr gleiche eine SMS und wünsch ihr alles Gute, alles Liebe und so weiter und so weiter.
Kommt eine SMS zurück mit "Das is ja ganz nett, aber ich hab erst in nem Monat Geburtstag..."
Ich ganz überfordert, denk mir so sie verarscht mich und antwort à la "Was? Blödsinn!"
Nein, sie hat wirklich erst nächsten Monat Geburtstag!
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, ich hätte im Boden versinken können! Und als wäre das alles nicht peinlich genug, hat die Liebe Ingrid die Geschichte natürlich auch noch jahrelang breitgetreten und immer wieder als Anekdote aufs Tapet gebracht.
Ich weiß nicht genau worauf ich es schieben kann, dass ich den Geburtstag falsch eingespeichert hab, Abwesenheit, Verwirrtheit, oder tatsächlich falsche Information. Jedenfalls ist mir das furchtbar, furchtbar peinlich...und es wird mir NIE NIE NIE wieder passieren, das könnt ihr mir glauben!!!!
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