toleranz also. ein großes thema. ein interessantes thema.
... ich bin mal gespannt was dabei herauskommt!
es ist witzig, die erste situation, die mir zu dieser thematik einfällt, ist ein gespräch mit meinem mentee toni.
er hat mir von der französischen revolution erzählt, die er gerade in der schule durchgenommen hat. und seine gedanken dazu waren folgende:
"die wichtigen punkte der französischen revolution, das waren doch freiheit - gleichheit - und brüderlichkeit. und ich verstehe das mit der freiheit. für freiheit würde ich auch kämpfen. und wenn das mit der brüderlichkeit so gemeint ist, wie nächstenliebe, wie freundschaft, dann verstehe ich das auch. aber was ich nicht verstehe, das ist die gleichheit. warum sollte man dafür kämpfen, dass alles gleich ist? toleranz, das ist doch etwas wichtiges oder? und wenn jeder mensch gleich ist, wofür bräuchte man denn dann noch toleranz?"
eines der vielen gespräche mit diesem jungen mann, die mich vom hocker gehaut haben.
denn er hat doch recht oder?
wenn wir alle gleich wären, wofür zum henker bräuchten wir dann toleranz?
ich denke toleranz ist etwas verdammt wichtiges. mag sein, dass es nicht das ziel sein soll, mag sein, dass toleranz im endeffekt zu anerkennung führen soll, wie goethe sagt. aber toleranz ist der anfang dieses weges und somit etwas immens wichtiges in meinen augen.
doch ich habe so wahnsinnig oft das gefühl, dass in der heutigen gesellschaft der ausdruck gleichheit, gleichberechtigung gänzlich anders verwendet wird. anders als ich es mir wünschen würde.
gleichberechtigung, im sinne von: für die gleiche arbeit - gleiches geld, für gleiche ausbildung - gleiche chancen, für gleiche taten - gleiche rechte und so weiter, das sollte doch eigentlich eine selbstverständlichkeit sein. und das dem nach wie vor nicht so ist, darüber könnte ich mich vielleicht in einer anderen challenge mal seitenlang echauffieren! :)
aber gleichheit im sinne von, alle menschen sind gleich. alle menschen können das gleiche schaffen. alles menschen haben exakt die gleichen chancen. das ist meiner ansicht nach nicht richtig. und versteht mich nicht falsch - denn solche aussagen können leider viel zu schnell falsch verstanden werden - ich finde das ist doch manchmal auch etwas gutes!
natürlich nicht dann, wenn von ungerecht verteilten ausgangssituationen die rede ist. die welt ist nicht fair. auch das ist wieder ein eigener punkt.
aber es ist doch etwas schönes, dass jeder mensch anders ist. es ist doch verdammt nochmal schön, dass die menschen verschiedene vorlieben und talente und werte haben. dass wir alle individuen sind. dass wir unterschiedlich sind.
und genau hier kommt die toleranz ins spiel. die toleranz, von der goethe sagt "sie muß zur anerkennung führen." denn genau diese ungleichheiten sollten von den menschen gegenseitig toleriert werden und zwar im besten fall auf eine art und weise, die früher oder später zu anerkennung führt.
in meinen augen ist sind es genau die anderartigkeiten, die unterschiede, die ungleichheiten eben, die den menschen zu etwas besonderem machen. jeden einzelnen menschen.
auch in meinen augen lohnt es sich nicht für gleichheit im sinne von: alle menschen sind gleich, zu kämpfen.
aber es lohnt sich für toleranz und anerkennung der ungleichheiten zu kämpfen. es lohnt sich dafür zu kämpfen den menschen die augen zu öffnen und ihnen zu zeigen, dass es kein ziel sein kann all das zu haben ,was andere besitzen, die ziele anderer zu erreichen, das aussehen anderer zu erreichen.
es lohnt sich immer nur für die eigenen ziele zu kämpfen. für die eigenen wünsche.
und wünschen wir uns denn eigentlich nicht alle, dass wir in dem was wir tun, toleranz und anerkennung erfahren.
es lohnt sich dafür zu kämpfen, dass jeder mensch das gefühl erfahren darf toleriert zu werden, so wie er ist und in dem was er tut. und es lohnt sich dafür zu kämpfen, dass diese toleranz in möglichst vielen fällen zu anerkennung wird.
Anna und Birgit
Freitag, 29. August 2014
Toleranz die Erste..!
puuh.. ein peinliches erlebnis!
ich habe wirklich lange nachdenken müssen.. nicht weil es nicht genügend peinliche anekdoten aus meinem leben gibt - nein, es gibt mehr als genug! - sondern weil es schwierig ist, die richtige zu finden.
aber weil ich meine strafe ernst nehme habe ich beschlossen ein wirklich richtig peinliches erlebnis zu erzählen!
es war in frankfurt. am frühstückstisch. ich kannte vitus mama noch nicht sonderlich gut. außerdem kenne ich sie mittlerweile doch relativ gut und bin immer noch nervös wenn sie da ist. keine ahnung warum, sie schüchtert mich irgendwie ein.
auf jeden fall saßen wir um den tisch. es war ziemlich still. bis plötzlich ein geräusch die stille durchbrach. ein lautes schnelles...pfffrzz...
es war mit abstand eines der peinlichsten erlebnisse der letzten jahre. und wie gesagt da gab es einige.
ichb in soo fürchterlich rot angelaufen und jegliche versuches diesen pfurz abzustreiten sind gescheitert.
so ..ich wünsche euch ein paar schöne lacher auf meine kosten!
obwohl bix, du warst ja eigentlich sowieso live dabei! :)
aber weil ich meine strafe ernst nehme habe ich beschlossen ein wirklich richtig peinliches erlebnis zu erzählen!
es war in frankfurt. am frühstückstisch. ich kannte vitus mama noch nicht sonderlich gut. außerdem kenne ich sie mittlerweile doch relativ gut und bin immer noch nervös wenn sie da ist. keine ahnung warum, sie schüchtert mich irgendwie ein.
auf jeden fall saßen wir um den tisch. es war ziemlich still. bis plötzlich ein geräusch die stille durchbrach. ein lautes schnelles...pfffrzz...
es war mit abstand eines der peinlichsten erlebnisse der letzten jahre. und wie gesagt da gab es einige.
ichb in soo fürchterlich rot angelaufen und jegliche versuches diesen pfurz abzustreiten sind gescheitert.
so ..ich wünsche euch ein paar schöne lacher auf meine kosten!
obwohl bix, du warst ja eigentlich sowieso live dabei! :)
Samstag, 23. August 2014
Wenn alles so läuft wie sie es will...
Wenn alles so läuft wie sie es will wird ihre Zukunft so aussehen:
Sie wird lange genug leben, nicht allzu lang allerdings. Vielleicht bis sie 90 ist. So jedenfalls, dass sie nicht vollkommen senil und sabbernd an irgendwelchen Geräten hängt. Das ist kein schönes Ende, und sie will doch ein schönes Ende. Und wenn nicht schön dann wenigstens nicht traurig. Mit einem gewissen Maß an Selbstbestimmung und Würde. Wenn möglich noch bevor sie in ein Altersheim muss, sie ist nicht gerne von anderen Abhängig. Ob sie vor oda nach ihrem geliebten Partner sterben will weiß sie nicht. Es mag egoistisch sein, aber eigentlich weiß sie doch, dass sie vorher sterben will. So bleibt es ihr erspart ihn zu vermissen. Alleine ist die Welt doch ein trauriger Ort, vor allem wenn man über 40 Jahre Zeit hatte sich an ihn zu gewöhnen, mit all seinen Ticks und Schrullen. Natürlich, sie wäre nicht ganz und gar alleine gegen Ende, ihre Kinder würden sich um sie kümmern. Aber die haben mittlerweile nun einmal ein eigenes Leben. Eigene Kinder und Familien und Jobs und Freunde. Es ist ganz klar, dass sie nicht so viel Zeit haben - auch wenn sie immerhin vier Kinder hat. Ach und was für wunderbare Kinder es sind. Alle nichts Besonderes, keine berühmten Sänger oder herausragende Physiker, keine Musikgenies oder geniale Politiker, keine Sport-Asse oder herausragende Geschäftsmänner. Aber das macht nichts, am Ende ist das Leben im Scheinwerfer doch nur Schall und Rauch, und das hatte sie sich nie für ihre Kinder gewünscht. Stattdessen sind sie zu gescheiten und vernünftigen Erwachsenen geworden, die das Leben zu schätzen und zu genießen wissen und nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Auch die Enkelkinder sind eine Quelle der Freude für sie. Fröhliche, offene Kinder voll Liebe und Freude.
Und wenn das Ende kommt, dann sollen sie nicht zu sehr trauern. Natürlich, Trauer braucht ihren Platz, und den soll sie auch haben. Aber sie hat immer davon geträumt am Ende ein Begräbnis nach irischem Brauch zu haben. Nicht streng irisch, aber die Idee, dass Iren nach dem Begräbnis in einem Gasthaus oder einem Pub zusammensitzen, dass sie sich fröhlich unterhalten und Geschichten austauschen hat ihr immer gefallen. Es ist doch eine weit schönere Art den Toten zu gedenken indem man sich lustige Begebenheiten erzählt und sich freut, diesen Menschen gekannt zu haben, anstatt mit Tränen in den Augen dazusitzen und nur miteinander zu flüstern wie traurig es nicht ist, dass er nicht mehr da ist. Sie fand das nie respektlos sondern vielmehr einfach eine andere Art mit dem Tod umzugehen, und zwar eine Art, die ihr mehr zusagt.
Wenn alles so läuft wie sie es will.
Sie wird lange genug leben, nicht allzu lang allerdings. Vielleicht bis sie 90 ist. So jedenfalls, dass sie nicht vollkommen senil und sabbernd an irgendwelchen Geräten hängt. Das ist kein schönes Ende, und sie will doch ein schönes Ende. Und wenn nicht schön dann wenigstens nicht traurig. Mit einem gewissen Maß an Selbstbestimmung und Würde. Wenn möglich noch bevor sie in ein Altersheim muss, sie ist nicht gerne von anderen Abhängig. Ob sie vor oda nach ihrem geliebten Partner sterben will weiß sie nicht. Es mag egoistisch sein, aber eigentlich weiß sie doch, dass sie vorher sterben will. So bleibt es ihr erspart ihn zu vermissen. Alleine ist die Welt doch ein trauriger Ort, vor allem wenn man über 40 Jahre Zeit hatte sich an ihn zu gewöhnen, mit all seinen Ticks und Schrullen. Natürlich, sie wäre nicht ganz und gar alleine gegen Ende, ihre Kinder würden sich um sie kümmern. Aber die haben mittlerweile nun einmal ein eigenes Leben. Eigene Kinder und Familien und Jobs und Freunde. Es ist ganz klar, dass sie nicht so viel Zeit haben - auch wenn sie immerhin vier Kinder hat. Ach und was für wunderbare Kinder es sind. Alle nichts Besonderes, keine berühmten Sänger oder herausragende Physiker, keine Musikgenies oder geniale Politiker, keine Sport-Asse oder herausragende Geschäftsmänner. Aber das macht nichts, am Ende ist das Leben im Scheinwerfer doch nur Schall und Rauch, und das hatte sie sich nie für ihre Kinder gewünscht. Stattdessen sind sie zu gescheiten und vernünftigen Erwachsenen geworden, die das Leben zu schätzen und zu genießen wissen und nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Auch die Enkelkinder sind eine Quelle der Freude für sie. Fröhliche, offene Kinder voll Liebe und Freude.
Und wenn das Ende kommt, dann sollen sie nicht zu sehr trauern. Natürlich, Trauer braucht ihren Platz, und den soll sie auch haben. Aber sie hat immer davon geträumt am Ende ein Begräbnis nach irischem Brauch zu haben. Nicht streng irisch, aber die Idee, dass Iren nach dem Begräbnis in einem Gasthaus oder einem Pub zusammensitzen, dass sie sich fröhlich unterhalten und Geschichten austauschen hat ihr immer gefallen. Es ist doch eine weit schönere Art den Toten zu gedenken indem man sich lustige Begebenheiten erzählt und sich freut, diesen Menschen gekannt zu haben, anstatt mit Tränen in den Augen dazusitzen und nur miteinander zu flüstern wie traurig es nicht ist, dass er nicht mehr da ist. Sie fand das nie respektlos sondern vielmehr einfach eine andere Art mit dem Tod umzugehen, und zwar eine Art, die ihr mehr zusagt.
Wenn alles so läuft wie sie es will.
Mittwoch, 13. August 2014
Nach den Kriegen...nur ein oder zwei Millimeter...
Und plötzlich ist er ganz wo anders und wird unsanft gegen eine Wand gestoßen.
"Spinnst du, du Idiot? Ich GEHE hier!" flucht ein griegrämiger Mann in gelbem Anzug und hastet weiter.
Was ist denn nur passiert...? er greift sich grübelnd an den Kopf. Oh verdammt, die Zeitmaschine...
"Welches Jahr haben wir?" fragt er eine verkniffen dreinschauende Frau in gelbem Kostüm.
"2497 du Klorbo!" faucht sie ohne stehen zu bleiben.
Sie hat funktioniert!!!
Alle um ihn herum tragen gelb. Wieso gelb?
Er muss in einer Stadt gelandet sein. Die Straße ist breit und voller Menschen. Die Häuser rundherum sind ausnahmslos aus Glas und blitzendem Stahl.
Hoch am Himmel steht die Sonne. Aber sie sieht anders aus...irgendwie blass. Genauso wie der Himmel.
Die Leute um ihn herum scheinen in Eile zu sein. Alle. Und ihre Gesichter sind freudlos, abgekämpft, erschöpft und wütend. Aber schön. Alle sind schön und perfekt gestylt. Niemand ist alt. Nein, nicht niemand ist alt. Sie sind alterlos. Die Gesichter haben etwas Wächsernes an sich, sie sind starr und reglos und kalt.
Etwas in seinem Augenwinkel erregt seine Aufmerksamkeit. Sie trägt schwarz. Sie ist die erste Person hier, die anders aussieht. Sie trägt weder Anzug noch Kostüm sondern ein einfaches schwarzes T-Shirt mit einer schwarzen Hose. Und ihr Gesicht. Kleine Lachfältchen haben sich um ihren Mund gebildet. Ein Mann in gelb rempelt sie unsanft an, doch sie entschuldigt sich nur höflich und lächelt.
Sie...
"Verzeihung....Sie...haben Sie einen Moment Zeit?" stammelt er. Sie dreht sich um.
"Wie bitte?" fragt sie und lächelt freundlich.
"Dürfte ich...Ihnen einige Fragen stellen?"
"Worum geht es?"
"Ich...muss einiges über diese Zeit erfahren." versucht er zu erklären.
"Welche Zeit meinen Sie? Den Frühling?"
"Nein...nicht den Frühling. Das Jahr. 2497." meint er entschuldigend.
Er erschrickt fast, so schallend lacht sie. Ebenso die Menschen die um sie herum hasten. Ihre wütenden Blicke bleiben an der schwarz gekleideten Frau hängen, doch nicht einer von ihnen verlangsamt seinen Laufschritt.
"Komm mit." flüstert sie ihm zu, packt seine Hand und zieht ihn weg. Sie beginnt zu laufen. Schneller und immer schneller, bis sie alle gelben Menschen hinter sich lasst. Er kann kaum mit ihr Schritt halten, aber irgendwie schafft er es doch.
Irgendwann bleibt sie stehen. Sie haben die gelben Menschen hinter sich gelassen und sind in einer kleinen Gasse. Unter einem grünen Fenster neben einer grünen Tür steht ein kleines Tischchen und zwei Sessel. Sie setzt sich und streicht sich das schwarze Haar aus dem von der Anstrengung erröteten Gesicht. Auch er sinkt schwer atmend auf einen Stuhl und trocknet den Schweiß mit dem Ärmel seiner Jacke.
"Das Jahr 2497. Nach dem Großen Krieg - nein stimmt nicht, nach den vielen großen Kriegen. Alle hundert Jahre gibt es einen. Zumindest Daumen mal Pi. Die Formel zur Berechnung ist noch immer nicht perfektioniert, aber laut den neuesten Berechnungen wird der nächste Krieg ich den nächsten 20-30 Jahren stattfinden." sprudelt sie los, "Wir leben unter riesigen Kuppeln die durch Tunnel miteinander verbunden sind weil die ungeschützten Teile der Erde mittlerweile nicht mehr bewohnbar sind. Alles irgendwie dreckig und ungesund und man kann sich wer weiß was für Krankheiten holen. Hier ist alles schön sauber und steril. Du bist in der Kuppel ARZ-423-i gelandet. Keine schlechte Kuppel. Bloß die Leute sind etwas grantig." sie lacht. Laut und schallend, wie auf der Straße vorher.
Diese Frau...
Ihr lachen wirkt hier fehl am Platz. Aber das scheint ihr egal zu sein.
"Unsere Kinder wachsen nicht bei ihren Eltern auf, sie werden in den Kuppeln ARZ-150 bis ARZ-230 großgezogen und ausgebildet. Eigentlich haben sie auch gar keine Eltern mehr wenn man es bedenkt, sie werden allesamt im Reagenzglas gebildet. Alle Frauen geben im Alter von 15 Jahren eine gewisse Anzahl von Eizellen ab, die besten werden ausgesucht und zur Zucht verwendet. Bei den Männern ist es das gleiche, aber die können ihr Sperma abgeben bis sie 20 sind und sich was dazuverdienen. Aus welchem Jahr kommst du?"
Er schließt seinen Mund als er merkt, dass er geöffnet war und räuspert sich. "Ähm...2094" stammelt er überrascht.
"Das ist ja aufregend!"
Schon wieder dieses Lachen.
Was hat diese Frau nur an sich...
Es fällt ihm unglaublich schwer zu denken. Sich zu konzentrieren. Und wenn... Er stellt es sich vor. Ihre Lippen zu küssen. Das ist der Moment von dem Benjamin geredet hat...wenn nicht jetzt wann dann? Also tut er es. Er steht auf und umrundet langsam den Tisch. Fast zögernd geht er auf sie zu während ihre großen dunklen Augen ihn forschend mustern. Er nimmt ihre Hand und zieht sie hoch, sodass auch sie steht.
"Was machst du 2094?" fragt sie leise.
Er zieht sie an sich, legt seine Hand in ihren Nacken und legt seine Lippen auf ihre.
Die Welt scheint stillzustehen. Keiner der beiden rührt sich.
Das wars. Du Idiot.
Da beginnt sie sich zu bewegen. Ihre Lippen öffnen sich, nur ein oder zwei Millimeter. Vorsichtig legt er ihr seinen zweiten Arm um die Taille und öffnet auch seinen Mund...
Montag, 11. August 2014
Die Rache
Die Erde ist ein unwirtlicher Ort geworden. Es gibt nichts als schroffe Felsen, brodelnde Vulkane, lebensfeindliche Wüsten, Aschewolken, kochende Seen und Meere voll giftigem Wasser. Saurer Regen fällt auf die Skelette elendig verendeter Tiere und lässt auch das letzte bisschen widerstandsfähiges Grün verdorren. Die Sonne brennt unbarmherzig auf die trockene, aufgerissene Erde herunter. Tagsüber steigen die Temperaturen auf über 60 Grad, des nachts sinken sie auf bis zu minus 40 Grad. Wirbelstürme entwurzeln die Gerippe toter Bäume. Beinahe täglich eruptiert irgendwo ein Vulkan, reißt ein neuer Krater in der Erde auf oder überschwemmt ein Tsunami eine ohnehin tote Landschaft.
Die Erde rächt sich.
Zu Beginn war es kaum spürbar. Doch die Katastrophen häuften sich. Immer mehr und mehr wurden es. Es wurde unmöglich die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Menschen in den entlegeneren Gebieten wurden sich selbst überlassen, in den Ballungszentren wurde Anarchie von der Ausnahme zur Regel. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verdorrten, Trinkwasser wurde immer schwerer zu finden.
Wovon sollten die Menschen leben?
Kannibalismus war die Antwort. Darwins Theorie vom Überleben des Stärkeren bestätigte sich aufs Neue. Doch auch diese scheinbar perfekte Lösung stieß an ihre Grenzen bis am Ende auch der letzte Mensch elendig verreckte. Selbst Schuld, könnte man sagen, wenn er giftiges Wasser trinkt.
Die Erde rächt sich.
Zu Beginn war es kaum spürbar. Doch die Katastrophen häuften sich. Immer mehr und mehr wurden es. Es wurde unmöglich die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Menschen in den entlegeneren Gebieten wurden sich selbst überlassen, in den Ballungszentren wurde Anarchie von der Ausnahme zur Regel. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verdorrten, Trinkwasser wurde immer schwerer zu finden.
Wovon sollten die Menschen leben?
Kannibalismus war die Antwort. Darwins Theorie vom Überleben des Stärkeren bestätigte sich aufs Neue. Doch auch diese scheinbar perfekte Lösung stieß an ihre Grenzen bis am Ende auch der letzte Mensch elendig verreckte. Selbst Schuld, könnte man sagen, wenn er giftiges Wasser trinkt.
Dienstag, 5. August 2014
PEINLICH!!!!
So liebe Anna,
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
Mittwoch, 30. Juli 2014
Kinoklassiker
Wie ihr wisst, bin ich ja eine Filmliebhaberin. Daher geht es in meiner letzten Kritik um einen Kinoklassiker.
"Der letzte Mohikaner" ist meines Erachtens wirklich ein ganz großer Film, der den Vergleich mit "Braveheart" oder "Der mit dem Wolf tanzt" nicht zu scheuen braucht. Tolle Bilder, ein wirklich großartiger Soundtrack, bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Action / Spannung und Romantik... was will man mehr?
Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe sind -natürlich- wie immer souverän und geben ein sehr schönes Liebespaar ab, aber ich finde, Wes Studi als Bösewicht Magua stellt sie noch in den Schatten: Magua ist grandios, ein Fiesling, der einem wirklich das Fürchten lehren kann! Wunderschön unauffällig inszeniert ist auch die zweite Liebesgeschichte des Films: Uncas und Alice. Diese wird nur in einigen Szenen ganz leicht angedeutet, trägt jedoch maßgeblich dazu bei, daß man sich beim wirklich dramatischen Finale des Films der Gänsehaut nicht erwehren kann, und sich auch der einen oder anderen Träne nicht zu schämen braucht... Dieses Finale ist wirklich mit das Beste, was ich diesbezüglich auf der Leinwand je gesehen habe, und hätte sogar einen schlechten Film noch sehenswert gemacht.
Sehr gut hat mir auch die Realitätsnähe des Films gefallen. Besonders beim wiederholten Schauen fallen einem haufenweise kleine Details auf, die in einem weniger liebevoll gedrehten Film mit Sicherheit weggefallen wären und die dem Film seine Tiefe geben.
Dennoch- für mich ist und bleibt die Musik das Herzstück dieses Abenteuerfilms. Der ausschließlich instrumentale Soundtrack (von dem wunderschönen „I will find you" der irischen Gruppe Clannad abgesehen) ist so gut, daß ich ihn mir sogar gekauft habe, und ich habe diesen Kauf kein bißchen bereut. Andere Soundtracks dieser Art (z. B. „Titanic" oder „Braveheart") konnten ohne bildliche Unterstützung nicht überzeugen- dieser hier schon, und zwar mit Leichtigkeit. Kein Wunder also, daß man als eines der wenigen DVD-Features die Option wählen kann, sich den Film ausschließlich mit der Musik anzuschauen, und das lohnt sich tatsächlich.
Durch die gelungene Mischung von Action, Spannung und Romantik empfehle ich diesen Film uneingeschränkt... jedem. Vorausgesetzt man ist, was Blut angeht, nicht allzu zart besaitet, denn obwohl ich diesen Film wirklich nicht brutal nennen würde, ist er ziemlich realistisch dargestellt, und dies erfordert bei den Kämpfen natürlich die eine oder andere Grausamkeit. Michael Mann und seine Crew haben hier einen sehr mitreißenden Film gezaubert, der auch nach mehrmaligem Anschauen immer noch zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen gehört.
"Der letzte Mohikaner" ist meines Erachtens wirklich ein ganz großer Film, der den Vergleich mit "Braveheart" oder "Der mit dem Wolf tanzt" nicht zu scheuen braucht. Tolle Bilder, ein wirklich großartiger Soundtrack, bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt und ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Action / Spannung und Romantik... was will man mehr?
Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe sind -natürlich- wie immer souverän und geben ein sehr schönes Liebespaar ab, aber ich finde, Wes Studi als Bösewicht Magua stellt sie noch in den Schatten: Magua ist grandios, ein Fiesling, der einem wirklich das Fürchten lehren kann! Wunderschön unauffällig inszeniert ist auch die zweite Liebesgeschichte des Films: Uncas und Alice. Diese wird nur in einigen Szenen ganz leicht angedeutet, trägt jedoch maßgeblich dazu bei, daß man sich beim wirklich dramatischen Finale des Films der Gänsehaut nicht erwehren kann, und sich auch der einen oder anderen Träne nicht zu schämen braucht... Dieses Finale ist wirklich mit das Beste, was ich diesbezüglich auf der Leinwand je gesehen habe, und hätte sogar einen schlechten Film noch sehenswert gemacht.
Sehr gut hat mir auch die Realitätsnähe des Films gefallen. Besonders beim wiederholten Schauen fallen einem haufenweise kleine Details auf, die in einem weniger liebevoll gedrehten Film mit Sicherheit weggefallen wären und die dem Film seine Tiefe geben.
Dennoch- für mich ist und bleibt die Musik das Herzstück dieses Abenteuerfilms. Der ausschließlich instrumentale Soundtrack (von dem wunderschönen „I will find you" der irischen Gruppe Clannad abgesehen) ist so gut, daß ich ihn mir sogar gekauft habe, und ich habe diesen Kauf kein bißchen bereut. Andere Soundtracks dieser Art (z. B. „Titanic" oder „Braveheart") konnten ohne bildliche Unterstützung nicht überzeugen- dieser hier schon, und zwar mit Leichtigkeit. Kein Wunder also, daß man als eines der wenigen DVD-Features die Option wählen kann, sich den Film ausschließlich mit der Musik anzuschauen, und das lohnt sich tatsächlich.
Durch die gelungene Mischung von Action, Spannung und Romantik empfehle ich diesen Film uneingeschränkt... jedem. Vorausgesetzt man ist, was Blut angeht, nicht allzu zart besaitet, denn obwohl ich diesen Film wirklich nicht brutal nennen würde, ist er ziemlich realistisch dargestellt, und dies erfordert bei den Kämpfen natürlich die eine oder andere Grausamkeit. Michael Mann und seine Crew haben hier einen sehr mitreißenden Film gezaubert, der auch nach mehrmaligem Anschauen immer noch zu meinen persönlichen Lieblingsfilmen gehört.
Challenge 6/ Anna
"Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muß zu Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen."
~ Johann Wolfgang von Goethe
Anna, ein Zitat, drei Blickwinkel?
Oder hast du uns etwas ganz anderes zum Thema Toleranz mitzuteilen?
Viel Spaß!
nein,nein!
In meinem letzten Post habe ich mich
über die Salzburger Festspiele echauffiert, trotzdem bin ich zu
einem Konzert gegangen am Montag.
Und es war fabelhaft.
Bruckners 8te wurde von der Wiener
Philharmonie aufgeführt und ich muss sagen, ich habe selten eine
Sinfonie gehört, die so gefühlvoll aufgeführt wurde. Chapeau dem
Dirigenten!
Als das Konzert vorbei war, dachte ich
nur: „Wieso schreibt heutzutage keiner mehr solche Musik?“
Tja, gute Frage!
Egal ob ich den Radio einschalte, oder
den Fernseher oder auch wenn ich YouTube aufrufe, jedes mal kommt mir
so ein Elektrodreck entgegen!
Mit Elektrodreck meine ich Musik, die
nicht mehr durch Musikinstrumente erzeugt wird, sonder nur noch „aus
der Dose“ kommt.
Anscheinend ist es neuerdings nicht
mehr nötig ein Musikinstrument zu erlernen oder man muss auch nicht
mehr fähig ich sein es zu spielen. Wozu? Kann der Computer doch eh
alles.
Computer my ass!!!!
Keiner kann mir erzählen, dass die
Streicher am PC besser klingen, als ein Streichquartett.
Mir kann auch keiner erzählen, dass es
anspruchsvoller ist, wenn man mit dem PC Stücke komponiert.
Und dann immer diese „Djs“. Ich
meine, wirklich??
Ein Musikstück nach dem anderen
abzuspielen auf einer vorgefertigten Playlist ist keine Kunst!!!
Am meisten ärgern mich, „Djs“ die
sich selbst so toll finden, von der Materie Musik aber keinen blassen
Schimmer haben!! Diese sogenannten „Musikkenner“, die nur das
nachprabbeln, was der Typ im Radio gesagt hat.
Nein, nein. Ich bin und bleibe eine
Liebhaberin der klassischen Musik! Und ich sehe es durchaus als
Verlust, dass heutzutage keiner mehr weiß wie man Musik mit
wirklichen Instrumenten komponiert!
Löffellistenchallenge! ;)
Liebes Lenchen, du kriegst dieses Monat drei Aufgaben zum Thema Löffelliste von mir:
- Kreiere eine Liste mit mindestens 8 Dingen die du um jeden Preis noch erleben möchtest bevor du stirbst.
- Kreiere eine Liste mit mindestens 8 Dingen die du auf gar keinen Fall erleben möchtest bevor du stirbst.
- Teile uns deine Gedanken zum Thema Löffelliste mit: Was ist sie? Wieso wird sie geschrieben? Wieso nicht? Welche Menschen schreiben sie? Wieso hat man das Bedürfnis eine zu schreiben? Ist es sinnvoll? Was bringt das? Welche Dinge kommen wohl am häufigsten vor und warum? Etc etc. Was immer du willst und dir dazu einfällt.
Ready!
Set!
Go!
Ein Mensch? Nein viele!
Nachdem das mit einem einzigen Menschen, der einen so beeinflussen soll sehr sehr sehr, also wirklich SEHR schwierig ist habe ich beschlossen diesmal nicht eine einzige Person zu beschreiben sondern viele. Immerhin nennt sich meine Aufgabe ja Menschen, Mehrzahl.
Also nicht ein Mensch den ich bewundere sondern viele. Ein Volk um genau zu sein. Na, erratet ihrs?
Es sind natürlich die Iren. ;)
Also diese Iren, die haben etwas an sich, eine Austrahlung oder eine Einstellung zum Leben die uns Mitteleuropäern einfach fehlt. Diese komische "Meh, alles doof"-Einstellung die wir inne haben ist doch scheiße. Wenn man einkaufen geht wird man - außer vielleicht ausnahmsweise oder am Land in kleinen Dörfern - niemals angelächelt, keiner ist freundlich, alle sind irgendwie gereizt und demotiviert und unfreundlich. Woher kommt das? Ist das eine generelle Unzufriedenheit?
Bis zu meinem Aufenthalt in Irland ist mir das noch nie so aufgefallen, aber aus irgendeinem Grund sind Mitteleuropäer (oder vielleicht vor allem Deutsche und Österreicher) einfach unzufrieden und bringen es nicht übers Herz freundlich zu sein.
Die Iren dagegen, die lachen immer. Die sind offen und freundlich und haben erstmal keine Vorurteile. Sie freuen sich dich zu treffen und du hast das Gefühl, dass sie glücklich sind dich kennenzulernen. Statt der uns innewohnenden So-ein-scheiß-Einstellung strahlen sie ein Ist-doch-alles-nicht-so-schlimm aus. Und das ist die weit bessere Herangehensweise an das Leben oder nicht? So muss man sich weniger ärgern und kann sich mehr auf die positiven Dinge konzentrieren. Das Leben macht mehr Spaß, ist einfacher, die Leute sind freundlicher und offener, also wieso sollte man es sich unnötig schwer machen und immer nur grantig durch die Gegend laufen?
Das Schöne ist, dass ich diese positive Grundeinstellung der Iren übernommen habe. Ich war auch freundlich und höflich und glücklich. Doch schon einige Monate zurück in der Heimat haben sie wieder zerstört. Jetzt bin ich wieder ganz die Österreicherin: meistens eher mürrisch und das prinzipielle freundliche Lächeln ist nicht einfach da sondern muss aktiv hervorgerufen/befohlen werden. Schade eigentlich...
Also nicht ein Mensch den ich bewundere sondern viele. Ein Volk um genau zu sein. Na, erratet ihrs?
Es sind natürlich die Iren. ;)
Also diese Iren, die haben etwas an sich, eine Austrahlung oder eine Einstellung zum Leben die uns Mitteleuropäern einfach fehlt. Diese komische "Meh, alles doof"-Einstellung die wir inne haben ist doch scheiße. Wenn man einkaufen geht wird man - außer vielleicht ausnahmsweise oder am Land in kleinen Dörfern - niemals angelächelt, keiner ist freundlich, alle sind irgendwie gereizt und demotiviert und unfreundlich. Woher kommt das? Ist das eine generelle Unzufriedenheit?
Bis zu meinem Aufenthalt in Irland ist mir das noch nie so aufgefallen, aber aus irgendeinem Grund sind Mitteleuropäer (oder vielleicht vor allem Deutsche und Österreicher) einfach unzufrieden und bringen es nicht übers Herz freundlich zu sein.
Die Iren dagegen, die lachen immer. Die sind offen und freundlich und haben erstmal keine Vorurteile. Sie freuen sich dich zu treffen und du hast das Gefühl, dass sie glücklich sind dich kennenzulernen. Statt der uns innewohnenden So-ein-scheiß-Einstellung strahlen sie ein Ist-doch-alles-nicht-so-schlimm aus. Und das ist die weit bessere Herangehensweise an das Leben oder nicht? So muss man sich weniger ärgern und kann sich mehr auf die positiven Dinge konzentrieren. Das Leben macht mehr Spaß, ist einfacher, die Leute sind freundlicher und offener, also wieso sollte man es sich unnötig schwer machen und immer nur grantig durch die Gegend laufen?
Das Schöne ist, dass ich diese positive Grundeinstellung der Iren übernommen habe. Ich war auch freundlich und höflich und glücklich. Doch schon einige Monate zurück in der Heimat haben sie wieder zerstört. Jetzt bin ich wieder ganz die Österreicherin: meistens eher mürrisch und das prinzipielle freundliche Lächeln ist nicht einfach da sondern muss aktiv hervorgerufen/befohlen werden. Schade eigentlich...
Montag, 28. Juli 2014
Eine Rede! Eine Rede? EINE REDE!!!
Meine Rede hat mich lange beschäftigt, und ich habe die meiste Zeit gedacht, dass ich sie über die Rettung der Wale schreiben würde, wie mir großzügig erlaubt wurde. Doch gerade eben ist mir etwas Anderes eingefallen, das ganz dringend besprochen werden muss.
"Eine Antwort auf die Frage was denn in unserer Welt verkehrt ist gibt es nicht. Es gibt Tausende. Dennoch werde ich mich jetzt auf eine Sache konzentrieren.
Was zur Hölle stimmt nicht mit unseren, aber auch fast allen anderen Politikern in Europa und auf der ganzen Welt?
Es ist der Sinn und Zweck eines Politikers in einer Demokratie dem Volk zu dienen. Er ist ein Vertreter des Volkes, vom Volk gewählt um seine Interessen bestmöglich zu vertreten. Der brave Bürger geht zur Wahl, wählt nach bestem Wissen und Gewissen einen Politiker der sich am Ende doch nur wieder als korrupte Enttäuschung entpuppt.
Was geht in den Köpfen der Politiker vor, die Verträge wie TTIP oder TISA verhandeln? Inwiefern ist es im Interesse des Volkes die Qualität der Lebensmittel zu senken? Noch mehr Lebensmittel zu importieren und dadurch die heimische Wirtschaft zu schwächen? Alleine die Tatsache, dass Aussagen wie jene, dass die Qualität der Lebensmittel in Europa unnötig hoch sei getätigt werden, sollte doch schon Warnung genug sein.
Doch das ist erst der Anfang, es geht nicht nur um Lebensmittel. Von TTIP sind auch die Finanzmärkte und die Umwelt betroffen. Eigentlich kann man gar nicht sagen was genau alles von TTIP beeinflusst wird, da die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Da fragt man sich doch warum das so ist.
Wenn TTIP so toll ist wie alle sagen, warum dürfen wir dann nicht darüber Bescheid wissen?
Hierbei geht es nicht nur um gesunden Menschenverstand, sondern auch um Rechte. Bürger haben gewisse Rechte, und wenn Verträge verhandeln werden muss die Bevölkerung wenigstens bis zu einem gewissen Grad informiert werden.
Weshalb wird dieses Recht auf Information bei den momentan laufenden, internationalen Verhandlungen ignoriert? Sie haben doch offensichtlich viel weitreichendere Konsquenzen als die normalen Nationalen Verträge, auf die dieses Gesetz angewendet wird.
Transparenz ist wichtig, die Bürger sollten über derart wichtige und folgenschwere Verhandlungen informiert werden. Mehr noch, eigentlich müssten sie ein Recht auf eine Volksbefragung, wenn nicht gar eine Volksabstimmung haben.
Diese Abkommen werden ohne unser Wissen verhandelt, ohne, dass wir wirklich wissen worum es geht, welche Bereiche betroffen sind und inwiefern.
Also noch einmal meine Frage: Was zur Hölle geht in den Köpfen dieser Politiker vor? Es ist eine bodenlose Frechheit, was diese Leute über unsere Köpfe hinweg entscheiden wollen! Der Bürger muss informiert und einbezogen werden, denn das ist es was Demokratie bedeutet!"
Was zur Hölle stimmt nicht mit unseren, aber auch fast allen anderen Politikern in Europa und auf der ganzen Welt?
Es ist der Sinn und Zweck eines Politikers in einer Demokratie dem Volk zu dienen. Er ist ein Vertreter des Volkes, vom Volk gewählt um seine Interessen bestmöglich zu vertreten. Der brave Bürger geht zur Wahl, wählt nach bestem Wissen und Gewissen einen Politiker der sich am Ende doch nur wieder als korrupte Enttäuschung entpuppt.
Was geht in den Köpfen der Politiker vor, die Verträge wie TTIP oder TISA verhandeln? Inwiefern ist es im Interesse des Volkes die Qualität der Lebensmittel zu senken? Noch mehr Lebensmittel zu importieren und dadurch die heimische Wirtschaft zu schwächen? Alleine die Tatsache, dass Aussagen wie jene, dass die Qualität der Lebensmittel in Europa unnötig hoch sei getätigt werden, sollte doch schon Warnung genug sein.
Doch das ist erst der Anfang, es geht nicht nur um Lebensmittel. Von TTIP sind auch die Finanzmärkte und die Umwelt betroffen. Eigentlich kann man gar nicht sagen was genau alles von TTIP beeinflusst wird, da die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Da fragt man sich doch warum das so ist.
Wenn TTIP so toll ist wie alle sagen, warum dürfen wir dann nicht darüber Bescheid wissen?
Hierbei geht es nicht nur um gesunden Menschenverstand, sondern auch um Rechte. Bürger haben gewisse Rechte, und wenn Verträge verhandeln werden muss die Bevölkerung wenigstens bis zu einem gewissen Grad informiert werden.
Weshalb wird dieses Recht auf Information bei den momentan laufenden, internationalen Verhandlungen ignoriert? Sie haben doch offensichtlich viel weitreichendere Konsquenzen als die normalen Nationalen Verträge, auf die dieses Gesetz angewendet wird.
Transparenz ist wichtig, die Bürger sollten über derart wichtige und folgenschwere Verhandlungen informiert werden. Mehr noch, eigentlich müssten sie ein Recht auf eine Volksbefragung, wenn nicht gar eine Volksabstimmung haben.
Diese Abkommen werden ohne unser Wissen verhandelt, ohne, dass wir wirklich wissen worum es geht, welche Bereiche betroffen sind und inwiefern.
Also noch einmal meine Frage: Was zur Hölle geht in den Köpfen dieser Politiker vor? Es ist eine bodenlose Frechheit, was diese Leute über unsere Köpfe hinweg entscheiden wollen! Der Bürger muss informiert und einbezogen werden, denn das ist es was Demokratie bedeutet!"
TISA:
TTIP:
Sonntag, 27. Juli 2014
"Wäh"
Meine erste Kritik:
Die Salzburger Festspiele!
Das erste Wort, dass mir dazu einfällt
ist : „Wäh“.
Ja ich weiß, das ist eigentlich kein
Wort, aber dieser Laut ist einfach das erste, das mir in den Sinn
kommt....
Warum ist dem so?
Seit nun mehr als 94 Jahren, finden
jeden Sommer die Salzburger Festspiele statt, im Zeitraum zwischen
Juli und August. Der eigentliche Sinn dahinter ist, Leute zusammen zu
bringen und der wundervollen Musik von damals und auch heute näher
zu führen. Die Freude an der Musik zu teilen und Menschen damit zu
begeistern. Jedes Jahr werden hochkarätige Sänger und Musiker
eingeladen und die berühmtesten Stücke aufgeführt.
Jedoch kommen mit den berühmten
Musikern und Komponisten auch leider andere berühmte Menschen, die
aber eher weniger hochkarätig sind.
Wen ich damit meine?
A bis Z Promis, die nicht wegen der
Musik auftauchen, sondern um ihren neuesten Pelzmantel vorzuführen
(IM SOMMER).
Es geht nicht mehr um die Musik,
sondern nur mehr ums „sehen und gesehen werden“!
Meiner Meinung nach wurde damit der
Zweck der Festspiele total verfehlt!!
Die Schikimiki-Gesellschaft Salzburgs
wird schon immer mit Spott überhäuft und ich muss sagen, früher
hat es mich geärgert, wenn ich gehört habe, Salzburger wären
Snobs. Doch mittlerweile muss ich mich dieser Meinung anschließen.
Die Musik tritt in den Hintergrund und
macht Platz für die „schönen“ und „reichen“ (man beachte
die Anführungszeichen).
Eben dieser Gesellschaftszweig
verärgert mich so sehr, dass ich seit Jahren dieser Veranstaltung
fern bleibe. Natürlich gäbe es einige Konzerte, die ich mir
durchaus ansehen würde, jedoch kann ich meistens vor Ärger die
Musik nicht mehr genießen, von den Preisen ganz zu schweigen.
Ja ich weiß, manchmal muss man einfach
den Kopf in den Sand stecken und alles um sich herum einfach
ignorieren. Weshalb ich dieses Jahr den Festspielen eine neue Chance
geben, und morgen in ein Konzert gehen werde. Ich bin gespannt! Mal
schauen ob die Kopf-in-den-Sand-Taktik etwas nützt.
Freitag, 25. Juli 2014
Kurzgeschichte
Das kleine Mädchen, nennen wir es Sidonie, sieht ein Pferd. Es ist schön und stolz, ganz weiß und nur die Mähne und der Schweif sind ein wenig von grau durchzogen. Aber dann fällt Sidonie auf, dass das Pferd mit dem einen Vorderbein nie auftritt und, dass eines der Gelenke komisch dick und irgendwie geschwollen ist. Eigenartig, denkt sich Sidonie. Sie fragt also Aviva, die zufällig gerade daneben steht, was denn das für ein Pferd ist und was mit seinem Bein los ist.
„Das ist Furio. Er ist der Vater von fast allen anderen Pferden hier. Leider hat er sich letztes Jahr das Bein gebrochen.“ antwortet Aviva freundlich.
Da kommt auch Sidonies Oma des Weges und hört zu.
„Aber mein Bruder hat sich letztes Jahr den Arm gebrochen und der ist nicht so geschwollen.“ wirft Sidonie ein. Ein Bein, das muss ja wohl verheilen nach einem ganzen Jahr.
„Bei Menschen ist das anders. Aber wenn sich ein Pferd das Bein bricht ist das sehr gefährlich und kompliziert. Manchmal kann man ihnen gar nicht mehr helfen und muss sie einschläfern damit sie nicht so sehr leiden.“ erklärt Aviva.
„Also hat Furio Glück gehabt?“
„Ja, so könnte man sagen.“
So ein schönes Pferd...aber einschläfern... denkt sich Sidonie, und sofort fragt sie, „Aber einschläfern, was ist denn das?“
„Weißt du, einsc...“ beginnt Aviva, wird jedoch sofort von der Oma unterbrochen. „So, das reicht.“ wirft sie hastig ein und legt Sidonie die Hände auf die Ohren. „Es ist Zeit zu gehen Sidonie, sag auf wiedersehen. Mama wartet schon mit dem Abendessen.“ Sie nimmt das Mädchen an der Hand und zieht es weg. Nach einem hastigen „Auf wiedersehen“ sind sie verschwunden.
„Aha, offenbar darf man Kindern nicht mehr die Wahrheit sagen...“ wundert sich Aviva und geht ihrer Wege.
„Das ist Furio. Er ist der Vater von fast allen anderen Pferden hier. Leider hat er sich letztes Jahr das Bein gebrochen.“ antwortet Aviva freundlich.
Da kommt auch Sidonies Oma des Weges und hört zu.
„Aber mein Bruder hat sich letztes Jahr den Arm gebrochen und der ist nicht so geschwollen.“ wirft Sidonie ein. Ein Bein, das muss ja wohl verheilen nach einem ganzen Jahr.
„Bei Menschen ist das anders. Aber wenn sich ein Pferd das Bein bricht ist das sehr gefährlich und kompliziert. Manchmal kann man ihnen gar nicht mehr helfen und muss sie einschläfern damit sie nicht so sehr leiden.“ erklärt Aviva.
„Also hat Furio Glück gehabt?“
„Ja, so könnte man sagen.“
So ein schönes Pferd...aber einschläfern... denkt sich Sidonie, und sofort fragt sie, „Aber einschläfern, was ist denn das?“
„Weißt du, einsc...“ beginnt Aviva, wird jedoch sofort von der Oma unterbrochen. „So, das reicht.“ wirft sie hastig ein und legt Sidonie die Hände auf die Ohren. „Es ist Zeit zu gehen Sidonie, sag auf wiedersehen. Mama wartet schon mit dem Abendessen.“ Sie nimmt das Mädchen an der Hand und zieht es weg. Nach einem hastigen „Auf wiedersehen“ sind sie verschwunden.
„Aha, offenbar darf man Kindern nicht mehr die Wahrheit sagen...“ wundert sich Aviva und geht ihrer Wege.
Dienstag, 22. Juli 2014
Menschen die zweite!
Nachdem ich jetzt eine nicht zu unterschätzende Wartezeit vor mir habe – 1 Stunde ist schon weg, 2,5 to go – dachte ich mir ich nutze die Zeit. Mal wieder! ;)
Also Menschen die mich beeinflusst oder beeindruckt oder sonst in irgendeiner Art und Weise Spuren an mir hinterlassen haben.
Peter Jackson, Produzent.
Ihr alle wisst, dass ich Herr der Ringe liebe, dass mich die Geschichte beeindruckt, dass ich mit den Charakteren mitleide und nur allzu gern in ihre Welt eintauche – vor allem dann, wenn mir unsere eigene mal wieder zu viel wird. Ganz abgesehen von dem Autor und Erfinder dieser Geschichte, J.R.R. Tolkien, spielt auch Peter Jackson, der ihr eine ganz andere Art von Leben eingehaucht hat, eine ganz besondere Rolle. Vor allem für mich. Ich habe Herr der Ringe durch Peter Jackson überhaupt erst kennen gelernt, die Filme gesehen bevor ich die Bücher kannte – bevor ich wusste, dass es eine Buchverfilmung ist.
Peter Jackson, der selbst mit Tolkiens Büchern aufgewachsen ist, verwirklichte sich mit ihrer Verfilmung einen Kindheitstraum. Er fand es furchtbar, dass diese wunderbaren Bücher nicht verfilmt waren, dass dieses epische Werk von Tolkien immer mehr in Vergessenheit geriet. Also setzte er es sich zum Ziel den Herrn der Ringe zu verfilmen. Eine Firma dafür zu gewinnen war ein harter Weg, jahrelang musst Peter Jackson kämpfen, bis schlussendlich irgendein Filmstudio zusagte. Jedoch mit der Bedingung, dass die Trilogie in einen einzigen Film gequetscht wird. Doch da war Peter Jackson nicht kompromissbereit. Wie sollte man dem Buch auch nur im Entferntesten gerecht werden wenn man über 1000 Seiten in 1,5h packen muss? Also sagte er ab. Der Traum schien geplatzt zu sein, doch Peter Jackson gab nicht auf. Er wollte seine Idee in die Tat umsetzen, wollte der Welt beweisen, dass Tolkien immer noch ein Genie ist, wollte das Buch, das ihn selbst so sehr geprägt hat, einer neuen Generation näherbringen. Und schlussendlich fand er ein Filmstudio, das bereit war, sich diesem Unterfangen zu stellen.
Wie viel Herzblut, wie viel Gefühl und Liebe zum Detail, wie viel Authentizität in den Verfilmungen des Herrn der Ringe steckt, finde ich mehr als beeindruckend. Man merkt in jeder Szene, dass Peter Jackson die Geschichte liebt und so detailgetreu wie möglich umsetzen wollte. Ich finde, er hat aus Tolkiens genialem Buch eine epische Filmtrilogie geschaffen, und das gehört gewürdigt. Wenn Menschen ihre Träume um jeden Preis verfolgen und sich nicht unterkriegen lassen obwohl sie Rückschlag über Rückschlag erleiden finde ich das sehr inspirierend. Und ich wünsche mir den Mut, das auch zu tun. Ich habe ihn zwar leider nicht, oder zumindest fühlt es sich nicht so an, aber man darf doch wohl träumen. Auf jeden Fall sollten wir nie aufhören, nach den Sternen zu greifen, andernfalls treten wir auf der Stelle und werden unsere Ziele nie erreichen, noch nicht einmal die kleinen.
Also Menschen die mich beeinflusst oder beeindruckt oder sonst in irgendeiner Art und Weise Spuren an mir hinterlassen haben.
Peter Jackson, Produzent.
Ihr alle wisst, dass ich Herr der Ringe liebe, dass mich die Geschichte beeindruckt, dass ich mit den Charakteren mitleide und nur allzu gern in ihre Welt eintauche – vor allem dann, wenn mir unsere eigene mal wieder zu viel wird. Ganz abgesehen von dem Autor und Erfinder dieser Geschichte, J.R.R. Tolkien, spielt auch Peter Jackson, der ihr eine ganz andere Art von Leben eingehaucht hat, eine ganz besondere Rolle. Vor allem für mich. Ich habe Herr der Ringe durch Peter Jackson überhaupt erst kennen gelernt, die Filme gesehen bevor ich die Bücher kannte – bevor ich wusste, dass es eine Buchverfilmung ist.
Peter Jackson, der selbst mit Tolkiens Büchern aufgewachsen ist, verwirklichte sich mit ihrer Verfilmung einen Kindheitstraum. Er fand es furchtbar, dass diese wunderbaren Bücher nicht verfilmt waren, dass dieses epische Werk von Tolkien immer mehr in Vergessenheit geriet. Also setzte er es sich zum Ziel den Herrn der Ringe zu verfilmen. Eine Firma dafür zu gewinnen war ein harter Weg, jahrelang musst Peter Jackson kämpfen, bis schlussendlich irgendein Filmstudio zusagte. Jedoch mit der Bedingung, dass die Trilogie in einen einzigen Film gequetscht wird. Doch da war Peter Jackson nicht kompromissbereit. Wie sollte man dem Buch auch nur im Entferntesten gerecht werden wenn man über 1000 Seiten in 1,5h packen muss? Also sagte er ab. Der Traum schien geplatzt zu sein, doch Peter Jackson gab nicht auf. Er wollte seine Idee in die Tat umsetzen, wollte der Welt beweisen, dass Tolkien immer noch ein Genie ist, wollte das Buch, das ihn selbst so sehr geprägt hat, einer neuen Generation näherbringen. Und schlussendlich fand er ein Filmstudio, das bereit war, sich diesem Unterfangen zu stellen.
Wie viel Herzblut, wie viel Gefühl und Liebe zum Detail, wie viel Authentizität in den Verfilmungen des Herrn der Ringe steckt, finde ich mehr als beeindruckend. Man merkt in jeder Szene, dass Peter Jackson die Geschichte liebt und so detailgetreu wie möglich umsetzen wollte. Ich finde, er hat aus Tolkiens genialem Buch eine epische Filmtrilogie geschaffen, und das gehört gewürdigt. Wenn Menschen ihre Träume um jeden Preis verfolgen und sich nicht unterkriegen lassen obwohl sie Rückschlag über Rückschlag erleiden finde ich das sehr inspirierend. Und ich wünsche mir den Mut, das auch zu tun. Ich habe ihn zwar leider nicht, oder zumindest fühlt es sich nicht so an, aber man darf doch wohl träumen. Auf jeden Fall sollten wir nie aufhören, nach den Sternen zu greifen, andernfalls treten wir auf der Stelle und werden unsere Ziele nie erreichen, noch nicht einmal die kleinen.
Dienstag, 15. Juli 2014
Menschen also...
Halli Hallo!!!
Ich melde mich mit diesem Post aus dem Urlaub zurück, und nachdem mir partout nichts zu meinem alten Thema einfällt habe ich beschlossen mich dem neuen zuzuwenden. Nur als kleine Anmerkung: 3 solche Menschen finden!? Sag mal bist du verrückt!? Wie soll denn das gehen!?
Aber eine Person ist mir beinahe sofort eingefallen: Henry!
Ich hab euch eh schon das ein oder andere Mal von ihm erzählt, also ein bisschen was wisst ihr ja sowieso schon über ihn, aber ich werde mein Loblied hier einfach noch etwas ausbauen.
Also, wer ist dieser Henry, den ich so tief bewundere?
Als er das erste Mal in unsren Kurs kam habe ich so etwas gedacht wie "Was für ein Clown..." - er sieht nicht besonders eindrucksvoll aus. Eher wie ein knuddliger, leicht dicklicher und eventuell leicht dämlicher Bär der niemandem etwas zu Leide tun kann. Aber sobald er angefangen hat zu reden wurde ich eines Besseren belehrt.
Er ist ein wirklich intelligenter Mann, der meiner Meinung nach das Leben verstanden hat. Er weiß worauf es ankommt, was wichtig ist. Er kann selektieren zwischen Dingen die man tun muss weil sie für einen selbst wichtig sind und jenen, die man tun muss, weil die Gesellschaft oder jemand anders sie einem auferlegt hat - und er kann diese Dinge nicht nur selektieren sondern auch ihren Priorität nach beurteilen. Dinge die nicht gut für dich sind, solltest du nicht tun. Wenn du unglücklich bist, ändere etwas. Es klingt so banal, wenn man das sagt, aber vielleicht ist es auch genau das. Vielleicht geht es nicht um all den Stress, um all die Gedanken, um all die Sorgen und Was-wäre-wenns die wir uns machn. Simple Aussagen mit einem Kern Wahrheit, den man vielleicht nur begreifen kann - oder den man sich nur zu begreifen traut - wenn man Menschen wie Henry kennen lernt. Menschen, die Dinge sagen wie: "If you don't like it then don't do it. Just don't." oder "I'm almost 40 now and I still don't know what I want to do with my life." Und er ist ein Mann, der sein Studium 4x gewechselt hat, der sich in seinem Auslandssemester in Österreich verliebt hat und seither hier ist, der mit seiner Frau und seinen 3 Kindern mehr als glücklich ist, der eine erfolgreiche Übersetzungsfirma mit Riesenkunden hat, der nicht an der Uni unterrichtet weil er muss, sondern einfach weil es ihm Spaß macht, an den du dich immer wenden kannst, der bei allem was er tut eine Freude und einen Enthusiasmus an den Tag legt, die ihresgleichen suchen.
Henry ist der einzige Professor der Dinge sagt wie: "If you don't wanna do your homework, then don't. I don't care. Do I look as if I care?" oder "I don't care the tiniest bit whether you do study or you don't - it's your life. I'm here to give you the opportunity to learn something useful, if you want to take the opportunity or you don't is up to you." oder "Don't bother writing me a mail saying get well soon when I cancel class because I'm sick. I know that you're actually celebrating that you don't have to come to uni." oder "If you don't wanna come to class then don't. I only want people here who want to be here."
Er ist der einzige Professor, der dir ins Gesicht sagt, dass du ihm egal bist, und dennoch ist er auch der einzige, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man ihm egal ist.
Diesem Menschen zuzuhören und mit ihm zu diskutieren, das ist Lebensweisheit und Motivationstherapie. Er gibt dir Tipps, er hilft dir, du kannst ihn Fragen wenn du dir nicht sicher bist, man kann mit ihm lachen und über alles diskutieren. Er macht aus dem Ernst des Lebens Spaß, lacht, freut sich, verarscht Menschen - sogar seine eigenen Kinder, ist kritisch und hinterfragt alles, ist gebildet und kann sich für ausnahmslos ALLES interessieren. Er sagt, dass das Leben zu kurz ist um die Welt NICHT interessant zu finden.
Ich kenne kaum einen bewundernswerteren Mann. Sein Leben so zu leben, wie er es tut, ist mein großes Ziel. Ich werde nie so gut darin sein wie Henry, das weiß ich, aber wenn ich es schaffe, nur einen Bruchteil dessen zu erreichen, was er alleine durch seine Einstellung, seinen Mut und seine Willenskraft geschafft hat, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Ich melde mich mit diesem Post aus dem Urlaub zurück, und nachdem mir partout nichts zu meinem alten Thema einfällt habe ich beschlossen mich dem neuen zuzuwenden. Nur als kleine Anmerkung: 3 solche Menschen finden!? Sag mal bist du verrückt!? Wie soll denn das gehen!?
Aber eine Person ist mir beinahe sofort eingefallen: Henry!
Ich hab euch eh schon das ein oder andere Mal von ihm erzählt, also ein bisschen was wisst ihr ja sowieso schon über ihn, aber ich werde mein Loblied hier einfach noch etwas ausbauen.
Also, wer ist dieser Henry, den ich so tief bewundere?
Als er das erste Mal in unsren Kurs kam habe ich so etwas gedacht wie "Was für ein Clown..." - er sieht nicht besonders eindrucksvoll aus. Eher wie ein knuddliger, leicht dicklicher und eventuell leicht dämlicher Bär der niemandem etwas zu Leide tun kann. Aber sobald er angefangen hat zu reden wurde ich eines Besseren belehrt.
Er ist ein wirklich intelligenter Mann, der meiner Meinung nach das Leben verstanden hat. Er weiß worauf es ankommt, was wichtig ist. Er kann selektieren zwischen Dingen die man tun muss weil sie für einen selbst wichtig sind und jenen, die man tun muss, weil die Gesellschaft oder jemand anders sie einem auferlegt hat - und er kann diese Dinge nicht nur selektieren sondern auch ihren Priorität nach beurteilen. Dinge die nicht gut für dich sind, solltest du nicht tun. Wenn du unglücklich bist, ändere etwas. Es klingt so banal, wenn man das sagt, aber vielleicht ist es auch genau das. Vielleicht geht es nicht um all den Stress, um all die Gedanken, um all die Sorgen und Was-wäre-wenns die wir uns machn. Simple Aussagen mit einem Kern Wahrheit, den man vielleicht nur begreifen kann - oder den man sich nur zu begreifen traut - wenn man Menschen wie Henry kennen lernt. Menschen, die Dinge sagen wie: "If you don't like it then don't do it. Just don't." oder "I'm almost 40 now and I still don't know what I want to do with my life." Und er ist ein Mann, der sein Studium 4x gewechselt hat, der sich in seinem Auslandssemester in Österreich verliebt hat und seither hier ist, der mit seiner Frau und seinen 3 Kindern mehr als glücklich ist, der eine erfolgreiche Übersetzungsfirma mit Riesenkunden hat, der nicht an der Uni unterrichtet weil er muss, sondern einfach weil es ihm Spaß macht, an den du dich immer wenden kannst, der bei allem was er tut eine Freude und einen Enthusiasmus an den Tag legt, die ihresgleichen suchen.
Henry ist der einzige Professor der Dinge sagt wie: "If you don't wanna do your homework, then don't. I don't care. Do I look as if I care?" oder "I don't care the tiniest bit whether you do study or you don't - it's your life. I'm here to give you the opportunity to learn something useful, if you want to take the opportunity or you don't is up to you." oder "Don't bother writing me a mail saying get well soon when I cancel class because I'm sick. I know that you're actually celebrating that you don't have to come to uni." oder "If you don't wanna come to class then don't. I only want people here who want to be here."
Er ist der einzige Professor, der dir ins Gesicht sagt, dass du ihm egal bist, und dennoch ist er auch der einzige, bei dem man nicht das Gefühl hat, dass man ihm egal ist.
Diesem Menschen zuzuhören und mit ihm zu diskutieren, das ist Lebensweisheit und Motivationstherapie. Er gibt dir Tipps, er hilft dir, du kannst ihn Fragen wenn du dir nicht sicher bist, man kann mit ihm lachen und über alles diskutieren. Er macht aus dem Ernst des Lebens Spaß, lacht, freut sich, verarscht Menschen - sogar seine eigenen Kinder, ist kritisch und hinterfragt alles, ist gebildet und kann sich für ausnahmslos ALLES interessieren. Er sagt, dass das Leben zu kurz ist um die Welt NICHT interessant zu finden.
Ich kenne kaum einen bewundernswerteren Mann. Sein Leben so zu leben, wie er es tut, ist mein großes Ziel. Ich werde nie so gut darin sein wie Henry, das weiß ich, aber wenn ich es schaffe, nur einen Bruchteil dessen zu erreichen, was er alleine durch seine Einstellung, seinen Mut und seine Willenskraft geschafft hat, dann habe ich mein Ziel erreicht.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Meine kleine Strafe! ;)
So, nachdem ich jetzt mit der PSA endlich fertig bin - YAY! ;) - kann ich endlich anfangen meine Posts abzuarbeiten.
Ihr wolltet eine peinliche Geschichte, hier kriegt ihr eine:
Vor ein paar Jahren, also noch zu Oberstufenzeiten hat mich mein Handy erinnert, dass Ingrid Geburtstag hat. Brave Schwester wie ich bin, schreib ich ihr gleiche eine SMS und wünsch ihr alles Gute, alles Liebe und so weiter und so weiter.
Kommt eine SMS zurück mit "Das is ja ganz nett, aber ich hab erst in nem Monat Geburtstag..."
Ich ganz überfordert, denk mir so sie verarscht mich und antwort à la "Was? Blödsinn!"
Nein, sie hat wirklich erst nächsten Monat Geburtstag!
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, ich hätte im Boden versinken können! Und als wäre das alles nicht peinlich genug, hat die Liebe Ingrid die Geschichte natürlich auch noch jahrelang breitgetreten und immer wieder als Anekdote aufs Tapet gebracht.
Ich weiß nicht genau worauf ich es schieben kann, dass ich den Geburtstag falsch eingespeichert hab, Abwesenheit, Verwirrtheit, oder tatsächlich falsche Information. Jedenfalls ist mir das furchtbar, furchtbar peinlich...und es wird mir NIE NIE NIE wieder passieren, das könnt ihr mir glauben!!!!
Ihr wolltet eine peinliche Geschichte, hier kriegt ihr eine:
Vor ein paar Jahren, also noch zu Oberstufenzeiten hat mich mein Handy erinnert, dass Ingrid Geburtstag hat. Brave Schwester wie ich bin, schreib ich ihr gleiche eine SMS und wünsch ihr alles Gute, alles Liebe und so weiter und so weiter.
Kommt eine SMS zurück mit "Das is ja ganz nett, aber ich hab erst in nem Monat Geburtstag..."
Ich ganz überfordert, denk mir so sie verarscht mich und antwort à la "Was? Blödsinn!"
Nein, sie hat wirklich erst nächsten Monat Geburtstag!
Ihr könnt es euch nicht vorstellen, ich hätte im Boden versinken können! Und als wäre das alles nicht peinlich genug, hat die Liebe Ingrid die Geschichte natürlich auch noch jahrelang breitgetreten und immer wieder als Anekdote aufs Tapet gebracht.
Ich weiß nicht genau worauf ich es schieben kann, dass ich den Geburtstag falsch eingespeichert hab, Abwesenheit, Verwirrtheit, oder tatsächlich falsche Information. Jedenfalls ist mir das furchtbar, furchtbar peinlich...und es wird mir NIE NIE NIE wieder passieren, das könnt ihr mir glauben!!!!
Montag, 30. Juni 2014
Challenge 5/ Birgit
Das erste was mir heute beim kochen in den Sinn gekommen ist, wie ich über deine Challenge nachgedacht habe, waren Menschen.
Erzähle uns von 3 Menschen, die du bewunderst, verehrst, abgöttisch liebst, respektierst, usw.
Erkläre was diese Menschen so besonders macht und wieso sie eine Rolle in deinem Leben, deiner Entwicklung, deiner Denkart spielen.
Have fun!!!
Challenge 5/Anna
Hej meine Liebe!
Also auch wenn ich vermutlich von euch bestraft werde für mein Versäumnis des letzten Monats - ich werd dich Aufgabe auf jeden Fall noch erfüllen, bloß halt erst wenn ich Zeit hab...scheiß Uni! :(
Jedenfalls hab ich mir schon eine Challenge für dich überlegt. Sie kam mir heute in den Sinn, als ich vom Reiten Heim gefahren bin und ich bin gespannt, was du daraus machst:
Ich will drei Posts über Dinge, die es sich zu erzählen lohnt! Es muss aktuell sein, sich also dieses Monat zugetragen haben oder du musst dieses Monat zum Ersten Mal davon gehört haben. Du kannst frei wählen worum es geht, ein politisches Thema oder ein schönes Erlebnis, ein Projekt oder deine neue Frisur, einen Streit mit Vitus oder diesen einen wunderbaren Professor. Was auch immer. Aber: es soll sich lohnen darüber zu schreiben! :) Entweder für dich, weil es dir einfach am Herzen liegt oder du das unbedingt loswerden willst, oder für uns, weil wir unbedingt davon hören müssen.
Was dir dazu wohl so einfällt? :p
Also auch wenn ich vermutlich von euch bestraft werde für mein Versäumnis des letzten Monats - ich werd dich Aufgabe auf jeden Fall noch erfüllen, bloß halt erst wenn ich Zeit hab...scheiß Uni! :(
Jedenfalls hab ich mir schon eine Challenge für dich überlegt. Sie kam mir heute in den Sinn, als ich vom Reiten Heim gefahren bin und ich bin gespannt, was du daraus machst:
Ich will drei Posts über Dinge, die es sich zu erzählen lohnt! Es muss aktuell sein, sich also dieses Monat zugetragen haben oder du musst dieses Monat zum Ersten Mal davon gehört haben. Du kannst frei wählen worum es geht, ein politisches Thema oder ein schönes Erlebnis, ein Projekt oder deine neue Frisur, einen Streit mit Vitus oder diesen einen wunderbaren Professor. Was auch immer. Aber: es soll sich lohnen darüber zu schreiben! :) Entweder für dich, weil es dir einfach am Herzen liegt oder du das unbedingt loswerden willst, oder für uns, weil wir unbedingt davon hören müssen.
Was dir dazu wohl so einfällt? :p
PEINLICH!!!
So liebe Birgit,
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
Da du deine Challenge diesen Monat nicht erfüllt hast, müssen wir dir leider eine Strafe auferlegen.
So sind nun mal die Blogger-Regeln ;)
Aber da gerade die Sommerferien begonnen haben und wir dir den Start in den Urlaub nicht vermiesen wollen, bleibt die Bestrafung eher gering.
Nämlich: Erzähle uns von einem ganz, ganz peinlichen Erlebnis, dass dich jedes mal erröten lässt, wenn du daran denkst. Egal was, egal wo, egal mit wem.
Lass uns an deiner Schmach teilhaben!!
Viel Spaß und lass es dir eine Lehre sein :P
Challenge 5/ Leny
So liebe Leny... auf dich wird eine neue Challenge zukommen!!
Deine Aufgabe diesen Monat: Kritiken!!
Ich möchte drei Kritiken, wozu ist mir vollkommen gleich. Eine Oper, ein Konzert, ein Theaterstück, es kann auch ein Buch sein, wonach auch immer dir der Sinn steht!
Also dann: viel Spaß und ich freue mich schon auf deine Beiträge!! :D
Deine Aufgabe diesen Monat: Kritiken!!
Ich möchte drei Kritiken, wozu ist mir vollkommen gleich. Eine Oper, ein Konzert, ein Theaterstück, es kann auch ein Buch sein, wonach auch immer dir der Sinn steht!
Also dann: viel Spaß und ich freue mich schon auf deine Beiträge!! :D
Das Buch des Augenblicks --> oder was mich im Moment am meisten prägt!
Wenn ich euch ein Buch nennen muss, dass mich im Augenblick am meisten prägt oder "verändert", dann ist es wahrscheinlich "Lob der Sprache, Glück des Schreibens" von Karl-Markus Gauß. Und auch "Ruhm am Nachmittag" von ihm, wäre hier wahrscheinlich dazuzuzählen, das habe ich nämlich auch gerade eben erst ausgelesen.
Es sind so Bücher in denen ich in letzter Zeit wahnsinnig gerne schmökere. Und jedes Mal, wenn ich das mache, dann stoße ich dabei auf Ansichten, auf Erklärungen, auf eine Weltsicht, bei der ich mir denke: Ja, genau! Das ist es was ich meine, ich kann es nur nicht so ausdrücken!
Oder auch: Wirklich, so ist das? Das kann doch nicht sein! Ist aber interessant!
Und dann ist der nächste Stop mein Computer und google doch tatsächlich nach Fakten und Belegen für das, was ich gerade eben gelesen habe.
Warum ich das Gefühl habe, dass ausgerechnet dieses Buch oder vor allem genau dieser Autor im Moment mein Denken verändert und beeinflusst liegt wahrscheinlich auch daran, dass ich im Moment nicht so viel zum Lesen komme, aber in dieses Buch schau ich immer wieder gerne hinein.. Und das was sich dort drinnen finden lässt, das klärt den Verstand, das bringt Dinge auf den Punkt, um die ich gefühlte Ewigkeiten rundherumgelaufen bin, das lässt mich verstehen und es öffnet mir die Augen für die Dinge, die ich nicht verstehe. Die sich vielleicht auch nicht verstehen lassen.
Ich habe selten so eine klare und schöne Sprache zu so interessanten, vergessenen, aufwühlenden, wunderlichen oder auch ganz nebensächlichen Themen gelesen!
Die schwierige Suche nach dem dritten Buch....
Warum die schwierige Suche nach dem dritten Buch bereits mein zweiter Blogeintrag zu diesem Thema ist, lässt sich leicht erklären.
Es hat schlicht und einfach damit zu tun, dass mein dritter Eintrag ein Buch vorstellen werde, dass ich vor nicht allzu langer Zeit, genau genommen eigentlich fast schon in diesem Moment lese!
Es war die Suche nach einem zweiten Buch schwierig, die Suche nach der Mitte. Ich hatte den schönene Plan, ein Buch aus meiner Kindheit, (--> Harry Potter!!) eines aus meiner Jugend und eines aus der Gegenwart für diese Challenge auszuwählen.
Nur gestaltet sich die Suche nach einem Buch, das mich in meiner Jugend verändert hat schwieriger als gedacht! Vielleicht weil ich zu dieser Zeit so unglaublich viel Blödsinn gelesen habe, von dem ich nicht unbedingt behaupten möchte, dass er Auswirkungen auf mich als Person hatte, wenngleich ich da mit Sicherheit die Augen vor der Wahrheit verschließe!
Auf jeden Fall ist das der Grund, warum ich mal wieder so knapp zu Deadline meine Einträge noch abschicke!! :D
Ich habe mich in letzter Minute nun umentschieden. Meine Reihenfolge geändert. Und beschlossen, dass ich Harry Potter eigentlich größtenteils während meiner Jugend gelesen habe...
Zwar stimmt nun die schön durchdachte Ordnung nicht mehr, aber was solls!! ;)
Ein Buch, das mich in meiner Kindheit mit Sicherheit geprägt hat, ist der "Der geheimnisvolle Ritter Namenlos".
Eine Prinzessin wächst ohne Mutter, nur mit ihrem Vater und ihren Brüdern auf. Und weil der Vater keine Ahnung von der Erziehung kleiner Mädchen hat, wird sie genau so erzogen, wie ihre Brüder auch. Als sie dann aber ins heiratsfähige Alter kommt, ist ihrem Vater zumindest noch bewusst, dass es sich gehört junge Frauen zu verheiraten und seine Tochter will das natürlich auf keinen Fall und droht davonzulaufen und so weiter.. aber der Vater kennt kein Erbarmen und lässt sie in einen Turm sperren und dann veranstaltet er ein Turnier und der Sieger darf die Prinzessin heiraten.
Und dann passiert das unglaubliche. Ein namenloser Ritter besiegt, ohne dabei jemals seinen Helm abzunehmen, einen der anderen Ritter nach dem anderen.
Und als er dann alle anderen Ritter besiegt hat und der König ihm seine Tochter verspricht, nimmt er den Helm ab und darunter kommt -wie könnte es anders sein- der Kopf der Prinzessin zum Vorschein. Sie hat mit Hilfe des Rosengärtners -den sie dann letztendlich heiratet- aus dem Turm fliehen können und sich ihre Freiheit erkämpft!
Wie könnte ein solches Buch ein Kind nicht beeinflussen, frag ich euch!? ;)
Dieses Bild einer unabhängigen, starken, für sich selbst verantwortlichen Frau hat sich seither immer durch mein Leben gezogen. Natürlich nicht nur aufgrund dieses einen Buches, aber man könnte es als Sinnbild nehmen. Als Verkörperung dessen, was mir damals als Vorbild vor die Nase gesetzt wurde, was vielleicht aber auch nach wie vor ein wenig als "Vorbild" fungiert.
Ich denke, ich muss euch nicht sagen, dass ich dieses Buch geliebt habe und bestimmt meine Eltern gefühlte 1000x darum gebeten habe, es mir vorzulesen und als ich selbst lesen konnte, war es eines der Bücher, an denen ich gelernt habe. Ich kannte es also wahrscheinlich in und auswendig!
Sonntag, 29. Juni 2014
Ein Tag aufm Schrottplatz.
Mein bester Freund Klaus und ich haben einen Plan. Billige Autoteile auf dem Schrottplatz suchen um seinen Triumph noch mehr zu tunen. Denn die Teile für den Triumph sind mega teuer und müssen jedes mal extra in England bestellt werden. Zugegeben, am Anfang war ich sehr skeptisch. Schrottplatz, Dreck, Öl, Gestank.... aber dem war nicht so. Die alten abgewrackten Autos stehen in Reih und Glied.
Das Tor geht auf und los geht's. Wir tauchen ein in eine neue Welt. Es ist spannend zu sehen, was Leute so in ihrem alten Auto zurücklassen. Puppen, CDs, ja sogar BHs. Klaus und ich sind nur am lachen. Was wir suchen sind Dichtungen. Dichtungen für das Faltdach des Triumph. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie viele verschiedene Arten von Dichtungen es gibt. Und viele Dichtungen ich aus Autoscheiben, Türen und Heckklappen gezogen hab....
Kurz bevor wir gekommen sind hat es noch geregnet. Doch jetzt ist es schön, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Laubbäume rascheln im Wind.
Letztendlich 2 Stunden später haben wir zwar keine passende Dichtungen gefunden aber wir haben dafür viele Lacher gesammelt.
Es war ein schöner Tag.
Jetzt fragt ich euch vielleicht, wieso genau diese Erinnerung wichtig für mich ist.
Das kann ich erklären. Es ist der letzte, ganze Tag, den ich alleine mit meinem Klausi verbracht hab, denn 3 Wochen später war er tot.
Eben genau deswegen, werde ich diesen einen Tag für immer in meinem Herzen mit mir tragen. Denn er hat mich gelehrt, jeden einzelnen Tag, den wir mit unseren geliebten Menschen erleben, zu schätzen und zu würdigen. Sei es eine Reise, ein Shoppingtag oder, wie bei mir, ein Tag am Schrottplatz.
Samstag, 21. Juni 2014
Beschwerdebrief!
Guten Morgen Ladies!
Da ich jetzt schon seit halb 4 wach bin dachte ich, ich kann meine Zeit genauso gut nutzen. Ich hab mich dafür entschieden mit meinem Beschwerdebrief anzufangen. Er wird wohl nicht der klassische Beschwerdebrief à la "Ich hab meine Waschmaschine noch immer nicht gekriegt sein", daher bitte entschuldigt Formfehler - ich hab keine richtige Anleitung für meine Beschwerde gefunden.
Aber bitte, seht selbst:
Sehr geehrte Damen und Herrren,
am 15. Juli 2014 gegen 15:00 Uhr habe ich einen Anruf von einem Ihrer Mitarbeiter erhalten. Die junge Dame hat mich gebeten, an Ihre Organisation, Greenpeace, zu spenden und so zu Ihrer Arbeit im Natur- und Artenschutz beizutragen. Auf meine Antwort hin, dass ich daran kein Interesse hätte wurde sie sehr aufdringlich und wiederholte unzählige Male, dass mir ein paar Euro doch nicht weh täten und die Tiere es mir danken würden.
Nachdem ich wiederholt verneint hatte und die junge Dame immer noch nicht aufgab sagte ich, dass es mir sehr Leid tut aber, dass ich lieber eine Organisation unterstütze, die auch tatsächlich Aktionen setzt um den Tieren zu helfen und nicht nur förmliche Beschwerden einlegt. Prompt antwortete sie, dass es der alleinige Einsatz von Greenpeace gewesen sei, der dazu führte, dass Japan in der Antarktis keine Wale mehr jagen darf.
Als ich entgegensetzte, dass dafür wohl kaum der Einsatz von Greenpeace, sondern jener von SeaShepherd verantwortlich ist, da SeaShepherd jedes Jahr zur Walfangsaison einige Monate in der Antarktis verbringt und japanische Boote von ihren illegalen Aktivitäten abhält, meinte die Anruferin nur, dass sie noch nie etwas von SeaShepherd gehört hätte und, dass das eine Lüge ist.
Verzeihen Sie, dass ich dadurch etwas ungehalten war, wo doch der Begründer von SeaShepherd, Captain Paul Watson, auch ein Mitbegründer von Greenpeace ist. Dass er aus Greenpeace ausgeschlossen wurde weil er tatsächlich Aktionen setzten wollte anstatt nur an einem Schreibtisch zu sitzen und Briefe zu schreiben ändert an dieser Tatsache nichts.
Abgesehen davon, dass Ihre Mitarbeiter peinlich uninformiert über ihren eigenen Arbeitgeber und die naturpolitischen Geschehnisse und Akteure sind, appelliere ich an ihr Gewissen und bitte Sie, sich nicht mit fremden Lorbeeren zu schmücken. Zudem möchte ich bitte nie wieder einen Anruf von Ihnen erhalten, sollte ich jemals Interesse daran entwickeln Greenpeace zu unterstützen kann ich das ganz einfach über Ihre Webseite machen.
Vielen Danke und mit freundlichen Grüßen,
Birgit Spalt
^^By the way, true story!
Da ich jetzt schon seit halb 4 wach bin dachte ich, ich kann meine Zeit genauso gut nutzen. Ich hab mich dafür entschieden mit meinem Beschwerdebrief anzufangen. Er wird wohl nicht der klassische Beschwerdebrief à la "Ich hab meine Waschmaschine noch immer nicht gekriegt sein", daher bitte entschuldigt Formfehler - ich hab keine richtige Anleitung für meine Beschwerde gefunden.
Aber bitte, seht selbst:
Sehr geehrte Damen und Herrren,
am 15. Juli 2014 gegen 15:00 Uhr habe ich einen Anruf von einem Ihrer Mitarbeiter erhalten. Die junge Dame hat mich gebeten, an Ihre Organisation, Greenpeace, zu spenden und so zu Ihrer Arbeit im Natur- und Artenschutz beizutragen. Auf meine Antwort hin, dass ich daran kein Interesse hätte wurde sie sehr aufdringlich und wiederholte unzählige Male, dass mir ein paar Euro doch nicht weh täten und die Tiere es mir danken würden.
Nachdem ich wiederholt verneint hatte und die junge Dame immer noch nicht aufgab sagte ich, dass es mir sehr Leid tut aber, dass ich lieber eine Organisation unterstütze, die auch tatsächlich Aktionen setzt um den Tieren zu helfen und nicht nur förmliche Beschwerden einlegt. Prompt antwortete sie, dass es der alleinige Einsatz von Greenpeace gewesen sei, der dazu führte, dass Japan in der Antarktis keine Wale mehr jagen darf.
Als ich entgegensetzte, dass dafür wohl kaum der Einsatz von Greenpeace, sondern jener von SeaShepherd verantwortlich ist, da SeaShepherd jedes Jahr zur Walfangsaison einige Monate in der Antarktis verbringt und japanische Boote von ihren illegalen Aktivitäten abhält, meinte die Anruferin nur, dass sie noch nie etwas von SeaShepherd gehört hätte und, dass das eine Lüge ist.
Verzeihen Sie, dass ich dadurch etwas ungehalten war, wo doch der Begründer von SeaShepherd, Captain Paul Watson, auch ein Mitbegründer von Greenpeace ist. Dass er aus Greenpeace ausgeschlossen wurde weil er tatsächlich Aktionen setzten wollte anstatt nur an einem Schreibtisch zu sitzen und Briefe zu schreiben ändert an dieser Tatsache nichts.
Abgesehen davon, dass Ihre Mitarbeiter peinlich uninformiert über ihren eigenen Arbeitgeber und die naturpolitischen Geschehnisse und Akteure sind, appelliere ich an ihr Gewissen und bitte Sie, sich nicht mit fremden Lorbeeren zu schmücken. Zudem möchte ich bitte nie wieder einen Anruf von Ihnen erhalten, sollte ich jemals Interesse daran entwickeln Greenpeace zu unterstützen kann ich das ganz einfach über Ihre Webseite machen.
Vielen Danke und mit freundlichen Grüßen,
Birgit Spalt
^^By the way, true story!
Dienstag, 17. Juni 2014
Ich MUSS damit anfangen!
So ihr Lieben, heute mein erster Post zum neuen Thema: Bücher!
Ich hab mich wirklich und ehrlich über dieses Thema gefreut, mich sofort hingesetzt und überlegt, gegrübelt, nachgedacht...
Und dann ist mir aufgefallen, dass es nicht so einfach ist, wie es anfangs scheint. Doch wo liegt die Schwierigkeit vergraben?
Mir persönlich fällt es wirklich nicht einfach ein Buch zu nennen, dass mich verändert hat. Ich kann viele Bücher nennen, die ich in Zeiten von Veränderung gelesen habe oder wo ich im Nachhinein mich an das Lesen des Buches durch die Umstände unter denen ich es gelesen habe, erinnern kann.
Doch ein Buch von dem sich behaupten lässt, es hat mich verändert, das ist nicht so leicht zu finden. Beziehungsweise denke ich, es gibt wahrscheinlich sehr viele Bücher auf die das zutrifft, aber ich kann mich einfach nicht mehr so gut daran erinnern oder mir ist überhaupt nicht bewusst, dass die Veränderung etwas mit dem Buch zu tun hat. Vielleicht auch umgekehrt, ich weiß überhaupt nicht mehr, dass ich mich damals überhaupt so verändert habe.
Dennoch gibt es ein Buch, das eigentlich nicht ein Buch ist, sondern eine ganze Buchreihe, die einfach unumgänglich ist, in diesem Zusammenhang.. --> HARRY POTTER!
Ich kann nicht eine direkte Veränderung nennen, die diese Bücher ausgelöst haben.
Kann nicht sagen, was das lesen genau bewirkt hat. Aber Harry Potter hat mich so viele Jahre -so viele prägende Jahre- begleitet, dass davon auszugehen ist, dass mich diese Bücher auch in der ein oder anderen Weise beeinflusst und verändert haben.
Ich habe angefangen Harry Potter zu lesen, da war ich ein winzig kleiner Wurm und das Buch mir eigentlich noch viel zu dick, aber auf solche Dinge habe ich nie sonderlich viel Wert gelegt. Ich habe den ersten Band verschlungen. War eines der Bücher, das diesen Drang zu lesen in mir ausgelöst hat, vielleicht auch nur eines der Bücher, die diesen Drang als erstes befriedigen durften.
Es war eine Zeit als zauberhafte Welten noch nicht fern waren. Magie etwas ganz Alltägliches. Und die Möglichkeiten, dass Riesen existieren, Kutschen von pferdeähnlichen Geschöpfen gezogen werden, die man nur sehen kann, wenn man schon Tote gesehen hat, und eine Welt parallel zu der unseren besteht, von der wir nichts wissen, keine bloßen Hirngespinste waren.
Im Gegenteil, es war eine Zeit in der all diese Möglichkeiten fast so real waren, wie ein selbstgebackener Apfelstrudel.
Ich habe das letzte Buch gelesen, als ich doch eigentlich schon viel zu alt für diesen Scheiß war! Aber das ist eine Lüge! Man ist niemals zu alt für diesen Scheiß! Und vielleicht ist das mit eines der wichtigsten Dinge, die mir Harry Potter gelernt hat.
Denn Harry Potter hat es geschafft über die Jahre, über mein älter werden, mein "erwachsen" werden hinweg, nichts an seinem Zauber und seiner Magie einzubüßen. Wenn ich heute Harry Potter lese (ich habe den ersten Teil tatsächlich vor nicht allzu langer Zeit gelesen) kann ich mich nach wie vor in diese Welt hineinfühle -, hineinleben - als wäre es keine dreizehn (kabumm!) Jahre her, dass ich dieses Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe.
Daher MUSS Harry Potter das erste Buch - die erste Buchreihe - sein, die ich in diesem Zusammenhang erwähne.
Ich hab mich wirklich und ehrlich über dieses Thema gefreut, mich sofort hingesetzt und überlegt, gegrübelt, nachgedacht...
Und dann ist mir aufgefallen, dass es nicht so einfach ist, wie es anfangs scheint. Doch wo liegt die Schwierigkeit vergraben?
Mir persönlich fällt es wirklich nicht einfach ein Buch zu nennen, dass mich verändert hat. Ich kann viele Bücher nennen, die ich in Zeiten von Veränderung gelesen habe oder wo ich im Nachhinein mich an das Lesen des Buches durch die Umstände unter denen ich es gelesen habe, erinnern kann.
Doch ein Buch von dem sich behaupten lässt, es hat mich verändert, das ist nicht so leicht zu finden. Beziehungsweise denke ich, es gibt wahrscheinlich sehr viele Bücher auf die das zutrifft, aber ich kann mich einfach nicht mehr so gut daran erinnern oder mir ist überhaupt nicht bewusst, dass die Veränderung etwas mit dem Buch zu tun hat. Vielleicht auch umgekehrt, ich weiß überhaupt nicht mehr, dass ich mich damals überhaupt so verändert habe.
Dennoch gibt es ein Buch, das eigentlich nicht ein Buch ist, sondern eine ganze Buchreihe, die einfach unumgänglich ist, in diesem Zusammenhang.. --> HARRY POTTER!
Ich kann nicht eine direkte Veränderung nennen, die diese Bücher ausgelöst haben.
Kann nicht sagen, was das lesen genau bewirkt hat. Aber Harry Potter hat mich so viele Jahre -so viele prägende Jahre- begleitet, dass davon auszugehen ist, dass mich diese Bücher auch in der ein oder anderen Weise beeinflusst und verändert haben.
Ich habe angefangen Harry Potter zu lesen, da war ich ein winzig kleiner Wurm und das Buch mir eigentlich noch viel zu dick, aber auf solche Dinge habe ich nie sonderlich viel Wert gelegt. Ich habe den ersten Band verschlungen. War eines der Bücher, das diesen Drang zu lesen in mir ausgelöst hat, vielleicht auch nur eines der Bücher, die diesen Drang als erstes befriedigen durften.
Es war eine Zeit als zauberhafte Welten noch nicht fern waren. Magie etwas ganz Alltägliches. Und die Möglichkeiten, dass Riesen existieren, Kutschen von pferdeähnlichen Geschöpfen gezogen werden, die man nur sehen kann, wenn man schon Tote gesehen hat, und eine Welt parallel zu der unseren besteht, von der wir nichts wissen, keine bloßen Hirngespinste waren.
Im Gegenteil, es war eine Zeit in der all diese Möglichkeiten fast so real waren, wie ein selbstgebackener Apfelstrudel.
Ich habe das letzte Buch gelesen, als ich doch eigentlich schon viel zu alt für diesen Scheiß war! Aber das ist eine Lüge! Man ist niemals zu alt für diesen Scheiß! Und vielleicht ist das mit eines der wichtigsten Dinge, die mir Harry Potter gelernt hat.
Denn Harry Potter hat es geschafft über die Jahre, über mein älter werden, mein "erwachsen" werden hinweg, nichts an seinem Zauber und seiner Magie einzubüßen. Wenn ich heute Harry Potter lese (ich habe den ersten Teil tatsächlich vor nicht allzu langer Zeit gelesen) kann ich mich nach wie vor in diese Welt hineinfühle -, hineinleben - als wäre es keine dreizehn (kabumm!) Jahre her, dass ich dieses Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe.
Daher MUSS Harry Potter das erste Buch - die erste Buchreihe - sein, die ich in diesem Zusammenhang erwähne.
Montag, 9. Juni 2014
Veränderung, wie?
Ich kann gar nicht wissen was mich
verändert hat, wenn ich nicht einmal weiß wer ich bin. Ich habe
mich selbst noch nicht gefunden bzw. weiß noch nicht wirklich wer
ich bin.
Wie soll ich eine Veränderung
feststellen, wenn ich nicht weiß wie ich vorher war. Klar,
Geschmäcker und Ansichtsweisen ändern sich, jedoch sehe ich das
nicht als grundlegendes Verändernis an....
Jede Aktion die ich durchführe
verändert mich, genauso wie sie meine Zukunft verändert. Gehe ich
rechts oder links, sage ich dies oder sage ich das. Alles was wir in
der Gegenwart tun, pflastert den Weg der Zukunft.
Es ist mir erst vor kurzem aufgefallen
wie anders ich mich in Gegenwart von gewissen Personen verhalte. Von
außen betrachtet, werde ich zu einem komplett anderen Menschen.
Natürlich passen wir uns den Personen an, mit denen wir im Gespräch
sind, jedoch nicht so extrem, dass es einem direkt auffallen würde.
Mein Problem ist, dass ich nicht weiß welches Ich nur mein wahres
Ich ist.
Ist es das aufgeweckte, unartige
Mädchen, das weiß was DVDA ist oder bin ich nun das schüchterne
Mädchen, dass einem Mann nicht einmal richtig in die Augen schauen
kann?? Oder bin ich eine Mischung aus beidem? Kann ich nicht
sagen....
Was mich nun zu dem gemacht hat, was
ich heute bin, kann ich nicht so einfach beantworten. Natürlich bin
ich oft enttäuscht worden, oft genug, dass es für 2 Leben reichen
würde, jedoch hat mein Leben nicht nur schlechte Erfahrungen zu
verbuchen.....
Es ist immer eine Sache der
Sichtweisen, wie man das schon gelebte Leben sieht. An manchen Tagen
kann ich nichts gutes daran sehen, an anderen möchte ich mit nichts
und niemandem tauschen...
Irgendwo in meinem Hinterstübchen, werde ich jedoch bestimmt noch ein paar verträumte Geschichten finden, die mich verändert haben. Man darf gespannt sein.
Glücklich im Regen
Dieser Text ist sehr kurz, ich weiß. Doch ich finde, er sagt all das, was er sagen soll.
Der Redbull Brandwagen kommt nach
Salzburg. Er schenkt uns ein Gratiskonzert von Awolnation im
Volksgarten. Bix, Caro und ich entscheiden, uns den Spaß nicht
entgehen zu lassen. Dort angekommen, schwitzen wir vor uns hin und
warten. Schwarze Regenwolken brauen sich am Himmel zusammen. Es
kümmert uns nicht. Die Vorband beginnt. Es donnert. Es kümmert uns
nicht. Die Vorband ist gut. Wir tanzen. Es beginnt zu regnen. Der
Regen fällt auf uns herab und durchnässt unsere Kleidung. Es
kümmert uns nicht. Wir lauschen der Musik und tanzen weiter. Ich
schaue gen Himmel und bin einfach glücklich. Der Regen wäscht die
Sünden der Welt für einen Abend hinfort und hinterlässt eine reine
Erde, die vor Schönheit nur so strahlt.
Und ich denke mir: „Man braucht nicht
viel im Leben. Etwas gute Musik und ein bisschen Regen.“
Dienstag, 3. Juni 2014
Challenge 4/ Bix!
Liebe Birgit tut mir furchtbar leid, dass du so lange warten musstest.. aber ich habe das Gefühl, du hättest bis jetzt sowieso keine Zeit gefunden!? ;)
Also deine Aufgabe diesen Monat wird ein bisschen anders aussehen... du darfst für jeden deiner Posts das Thema frei wählen, aber.... du wirst an bestimmte Textsorten gebunden sein!
Ich weiß, hört sich furchtbar an, aber vielleicht hast du ja doch Spaß dabei..? (Ich hoffe es doch!!)
So und diese Textsorten sind: eine Kurzgeschichte, ein Beschwerdebrief, und ein Rede zu einem politischen Thema deiner Wahl! (Ich weiß du magst Politik nicht... aber die Rettung der Wale würde da auch drunter fallen!!)
Also deine Aufgabe diesen Monat wird ein bisschen anders aussehen... du darfst für jeden deiner Posts das Thema frei wählen, aber.... du wirst an bestimmte Textsorten gebunden sein!
Ich weiß, hört sich furchtbar an, aber vielleicht hast du ja doch Spaß dabei..? (Ich hoffe es doch!!)
So und diese Textsorten sind: eine Kurzgeschichte, ein Beschwerdebrief, und ein Rede zu einem politischen Thema deiner Wahl! (Ich weiß du magst Politik nicht... aber die Rettung der Wale würde da auch drunter fallen!!)
Montag, 2. Juni 2014
Challenge 4/Leny!
So liebe Leny, ich weiß ich bin ein bisschen zu spät dran, aber in Kroatien hatte ich ja kein Internet und ich hab euch ein kleines bisschen darauf vergessen dir deine Challenge zu stellen.
Aber keine Angst, hier kommt sie:
Erzähl uns von drei Erlebnissen, die dich geprägt haben. Egal wie egal warum egal was. Jeder von uns hat gewisse Erlebnise die einen verändert haben, die zu einem Umdenken führten, die einen prägen. Sei dieses Erlebnis nun ein Urlaub, ein Gespräch, ein Todesfall, ein politisches Ereignis, ein Regenguss im richtigen Moment oder ein Buch, das ein Umdenken bewirkt hat.
Keine leichte Challenge, aber vielleicht macht sie ja Spaß! ;) Ich bin gespannt!
Aber keine Angst, hier kommt sie:
Erzähl uns von drei Erlebnissen, die dich geprägt haben. Egal wie egal warum egal was. Jeder von uns hat gewisse Erlebnise die einen verändert haben, die zu einem Umdenken führten, die einen prägen. Sei dieses Erlebnis nun ein Urlaub, ein Gespräch, ein Todesfall, ein politisches Ereignis, ein Regenguss im richtigen Moment oder ein Buch, das ein Umdenken bewirkt hat.
Keine leichte Challenge, aber vielleicht macht sie ja Spaß! ;) Ich bin gespannt!
Freitag, 30. Mai 2014
Challenge 4/ Anna
So, so, da die liebe Bix so happy war mit ihrem letzten Thema, hat die Anna nichts minderes verdient!
Obwohl du wirst wahrscheinlich wieder schimpfen, dass es unmöglich ist, nur 3 auszuwählen.
Obwohl du wirst wahrscheinlich wieder schimpfen, dass es unmöglich ist, nur 3 auszuwählen.
Bücher, Anna!
Welche 3 Bücher, die du bis jetzt in
deinem Leben gelesen hast, haben deine Art zu denken verändert?
War es das Thema, die Zeit in der die
Geschichte spielt, oder einfach der ganze plot??
Ich bin gespannt!!!!!
Nichts zu sagen.....
So nun sitz' ich hier mit dem Thema
Fantasie und trotzdem fällt mir nicht ein, worüber ich schreiben
könnte. Beziehungsweise hätte ich so viele ansatzhafte Ideen, dass
ich schon einen riesen Knoten im Kopf habe.
Daher schreibe ich einfach darüber,
wie es ist, wenn man einfach nichts zu schreiben hat.
Was in sich eigentlich ja gar keinen
Sinn macht, weil ich ja etwas schreiben. Nämlich, dass ich nichts zu
schrieben habe blablabla....wie gesagt, Knoten im Kopf....
Wie auch immer, manchmal weiß man
einfach nicht, was man schreiben soll.
Hin und wieder passiert es mir, dass
mein Hirn einfach leer ist. Ich kann mir nichts mehr vorstellen und
meine Fantasiewelt, die ich mit so gerne zusammen spinne, ist
verblasst.
Ich weiß nicht ob das an meiner
Studienrichtung liegt oder ob ich mich selbst manchmal einfach so
auslauge, dass dann einfach nichts mehr da ist. Im Sinne von „Ich
habe kein Manner mehr“.
Wobei an meiner Studienrichtung kann's
eigentlich gar nicht liegen. Wie soll man sich bei Jus fantastisch
verausgaben....?
Auf jeden Fall, in diesen Zeiten, in
denen ich einfach ausgelaugt und leer bin, fühle ich mich eher
schlecht. Als würde etwas fehlen. Die Fantasie spielt ja ein große
Rolle in meinem Leben. Ohne sie würde mein Alltag überhaupt keinen
Spaß machen. Und wenn mein „Tank leer“ ist, dann fange ich oft
an Serienmarathons zu starten. Ich schaue eine Staffel nach der
anderen. Egal ob die Uni oder das Familienleben dafür leiden müssen,
in diesen Zeiten kann ich einfach nicht anders. Es ist als würde ich
mich innerlich zurückziehen, um meine Akkus neu aufzuladen.
Eben genau so ein Zeitpunkt ist gerade
eben, weshalb ich leider mit keinem originellerem Post glänzen kann.
Andere nenne es Schreibblockade, ich
nenne es Leere.
Hoffentlich geht dies bald vorbei, so
dass ich euch im nächsten Monat mit besseren Posts beglücken
kann!!!
Istanbul
Ich werde hier nicht von Besuchen in den beeindruckenden Moscheen, Palästen oder Parks schreiben. Auch nicht von den Einkäufen am Bazar oder dem guten Essen in der Altstadt. Auch wenn man damit wahrscheinlich Seiten füllen könnte.
Stattdessen schreibe ich von einem Spaziergang. Ein Spaziergang zu einer Straße, die uns als "Mariahilferstraße" Istanbuls angepriesen wurde.
Wir wussten zwar, dass diese Straße am Taksimplatz endet. Dem Platz, von dem die Demonstrationen ausgehen.
Aber man hat uns versichert, die Straße sei lang und die Proteste höchstens ganz oben zu spüren!
Also auf in den Shoppingwahnsinn!
Wir wollten zu Fuß gehen. Obwohl Instanbul so unglaublich riesig ist (doppelt so viele Einwohner, wie ganz Österreich!) kann man sehr viel zu Fuß erreichen. Zumindest wenn man innerhalb bestimmter Stadtgebiete bleibt.
Wir sind also einmal über diese Brücke, an der unten drann die Fischrestaurant kleben. Und von oben halten die Fischer ihre Ruten ins Wasser. Man kann hier also sozusagen dabei zusehen, wie einem das Abendessen vor der Nase aus dem Wasser gezogen wird.
Den Anfang der Straße erreicht und es war... voll! Wie können sich nur so unglaublich viele Menschen auf vergleichsweise so unglaublich wenige Raum tummeln?
Bis... bis plötzlich irgendetwas eigenartiges passiert ist. Die Stimmung hat sich ziemlich schlagartig verändert.
Als wir das bemerkten waren wir wahrscheinlich ungefähr auf halbem Weg zum Taksimplatz und wollten gerade eben wieder umdrehen und uns auf den Rückweg machen.
Es war ganz komisch. Die Leute haben sich verändert. Gerade eben hatten sie alle noch die Ruhe weg, plötzlich schienen sie ganz genau zu wissen, wohin sie wollten. Und damit will ich sagen, es gab entweder rauf oder runter. Es haben sich irgendwie zwei sich hektisch fortbewegende Menschentrauben gebildet. Rauf und runter. Und wir in der Mitte drinnen. Zwischen den zwei Polen und wussten nicht wohin. Rauf oder runter?
Die ganze Zeit über lag diese Unruhe in der Luft. Diese furchtbare Spannung.
Am Anfang haben wir wirklich noch versucht uns einzureden es wäre vielleicht das Fußballspiel. Angeblich gab es eines im Stadion gleich hinter dem Taksimplatz.
Neben uns haben die Leute zu schreien angefagen. Eher zum rufen. Immer lauter. Immer mehr. Aber nur diejenigen, die nach oben liefen. Anfeuerungsrufe?
Eigentlich haben wir es sofort gewusst. Eigentlich war vom ersten Moment an klar, das waren keine Fußballfans. Aber wir hätten es halt so gerne gehabt...
Und dann, dann war der Moment als sich vor unseren Augen ein jungern Mann eine Gasmaske über den Kopf gezogen hat.
Und dann, dann kam die Erkenntnis. Endlich...
...huch, das hier sind keine besonders übermütigen Fans, hier entsteht gerade eben, vor unseren Augen, eine der verbotenen, riesigen Demonstrationen gegen die türkische Regierung.
Da war uns dann endlich absolut klar, dass es nun an der Zeit wäre von hier zu verschwinden. Also losgegangen. Ein wenige schneller gegangen. Den nach unten Laufenden angeschlossen.
Am Weg zurück ist uns dann noch der Trupp der Polizeit entgegengekommen. Obwohl diese Polizisten nur mehr schwerlich als Polizisten zu erkennen waren. Sie kamen komplett bewaffnet. Dick geschützt. Und mit Wasserwerfern ausgerüstet. Dieser Polizeitrupp war definitiv nicht zum Schutz irgendwelcher Zivilisten im Anmarsch. Dieser Trupp war eigentlich auf dem Weg, um Krieg zu führen. Genau, wie auch die Demostranten selbst.
Istanbul. Istanbul ist groß. Bunt. Laut. Voller Leben. Anders.
Aber Istanbul ist noch so Vieles mehr als nur ein aufregendes, orientalisches Reiseziel.
Istanbul ist vor allem auch ein Schmelztiegel der Kulturen, Bräuche, Menschen und Werte. Nicht umsonst liegt diese Stadt sowohl auf dem europäischen als auch auf dem asiatischen Kontinent. Es ist eine Stadt zwischen westlicher und orientalischer Kultur.
Aber es ist auch eine Stadt zwischem strengsten Konservativismus und einer Offenheit, von der wir uns in Europa noch eine Scheibe abschneiden könnten.
Diese Stadt steht vor einem Wendepunkt. Voran in eine westlichere, offenere Kultur oder noch weiter zurück in allzu strenge, konservative Werte.
Es ist ein Kampf der jungen, aufgeklärten Bürger und Bürgerinnen gegen die korrupte, zugenähte Regierung.
Mal ganz abgesehen von der Schönheit und Lebendigkeit dieser Stadt ist es dieser Kampf der mich nachhaltig beeindruckt hat und fasziniert.
Es ist ein Kampf um Rechte, die für uns vollkommen selbstverständlich sind. Aber es ist auch ein Kampf um mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Mitspracherecht.
Und das sind Dinge, die mir bei genauerem Hinsehen eigentlich auch bei uns fehlen.
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