Die Erde ist ein unwirtlicher Ort geworden. Es gibt nichts als schroffe Felsen, brodelnde Vulkane, lebensfeindliche Wüsten, Aschewolken, kochende Seen und Meere voll giftigem Wasser. Saurer Regen fällt auf die Skelette elendig verendeter Tiere und lässt auch das letzte bisschen widerstandsfähiges Grün verdorren. Die Sonne brennt unbarmherzig auf die trockene, aufgerissene Erde herunter. Tagsüber steigen die Temperaturen auf über 60 Grad, des nachts sinken sie auf bis zu minus 40 Grad. Wirbelstürme entwurzeln die Gerippe toter Bäume. Beinahe täglich eruptiert irgendwo ein Vulkan, reißt ein neuer Krater in der Erde auf oder überschwemmt ein Tsunami eine ohnehin tote Landschaft.
Die Erde rächt sich.
Zu Beginn war es kaum spürbar. Doch die Katastrophen häuften sich. Immer mehr und mehr wurden es. Es wurde unmöglich die Ordnung aufrechtzuerhalten. Die Menschen in den entlegeneren Gebieten wurden sich selbst überlassen, in den Ballungszentren wurde Anarchie von der Ausnahme zur Regel. Die Tiere verendeten, die Pflanzen verdorrten, Trinkwasser wurde immer schwerer zu finden.
Wovon sollten die Menschen leben?
Kannibalismus war die Antwort. Darwins Theorie vom Überleben des Stärkeren bestätigte sich aufs Neue. Doch auch diese scheinbar perfekte Lösung stieß an ihre Grenzen bis am Ende auch der letzte Mensch elendig verreckte. Selbst Schuld, könnte man sagen, wenn er giftiges Wasser trinkt.
Echt krank. Hat aber etwas wahres an sich... ;)
AntwortenLöschenhaha geil!
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