Anna und Birgit

Anna und Birgit

Samstag, 21. Juni 2014

Beschwerdebrief!

Guten Morgen Ladies!
Da ich jetzt schon seit halb 4 wach bin dachte ich, ich kann meine Zeit genauso gut nutzen. Ich hab mich dafür entschieden mit meinem Beschwerdebrief anzufangen. Er wird wohl nicht der klassische Beschwerdebrief à la "Ich hab meine Waschmaschine noch immer nicht gekriegt sein", daher bitte entschuldigt Formfehler - ich hab keine richtige Anleitung für meine Beschwerde gefunden.
Aber bitte, seht selbst:



Sehr geehrte Damen und Herrren,

am 15. Juli 2014 gegen 15:00 Uhr habe ich einen Anruf von einem Ihrer Mitarbeiter erhalten. Die junge Dame hat mich gebeten, an Ihre Organisation, Greenpeace, zu spenden und so zu Ihrer Arbeit im Natur- und Artenschutz beizutragen. Auf meine Antwort hin, dass ich daran kein Interesse hätte wurde sie sehr aufdringlich und wiederholte unzählige Male, dass mir ein paar Euro doch nicht weh täten und die Tiere es mir danken würden.

Nachdem ich wiederholt verneint hatte und die junge Dame immer noch nicht aufgab sagte ich, dass es mir sehr Leid tut aber, dass ich lieber eine Organisation unterstütze, die auch tatsächlich Aktionen setzt um den Tieren zu helfen und nicht nur förmliche Beschwerden einlegt. Prompt antwortete sie, dass es der alleinige Einsatz von Greenpeace gewesen sei, der dazu führte, dass Japan in der Antarktis keine Wale mehr jagen darf.

Als ich entgegensetzte, dass dafür wohl kaum der Einsatz von Greenpeace, sondern jener von SeaShepherd verantwortlich ist, da SeaShepherd jedes Jahr zur Walfangsaison einige Monate in der Antarktis verbringt und japanische Boote von ihren illegalen Aktivitäten abhält, meinte die Anruferin nur, dass sie noch nie etwas von SeaShepherd gehört hätte und, dass das eine Lüge ist.

Verzeihen Sie, dass ich dadurch etwas ungehalten war, wo doch der Begründer von SeaShepherd, Captain Paul Watson, auch ein Mitbegründer von Greenpeace ist. Dass er aus Greenpeace ausgeschlossen wurde weil er tatsächlich Aktionen setzten wollte anstatt nur an einem Schreibtisch zu sitzen und Briefe zu schreiben ändert an dieser Tatsache nichts.

Abgesehen davon, dass Ihre Mitarbeiter peinlich uninformiert über ihren eigenen Arbeitgeber und die naturpolitischen Geschehnisse und Akteure sind, appelliere ich an ihr Gewissen und bitte Sie, sich nicht mit fremden Lorbeeren zu schmücken. Zudem möchte ich bitte nie wieder einen Anruf von Ihnen erhalten, sollte ich jemals Interesse daran entwickeln Greenpeace zu unterstützen kann ich das ganz einfach über Ihre Webseite machen.

Vielen Danke und mit freundlichen Grüßen,
Birgit Spalt






^^By the way, true story!

3 Kommentare: