Anna und Birgit

Anna und Birgit

Dienstag, 17. Juni 2014

Ich MUSS damit anfangen!

So ihr Lieben, heute mein erster Post zum neuen Thema: Bücher!
Ich hab mich wirklich und ehrlich über dieses Thema gefreut, mich sofort hingesetzt und überlegt, gegrübelt, nachgedacht...
Und dann ist mir aufgefallen, dass es nicht so einfach ist, wie es anfangs scheint. Doch wo liegt die Schwierigkeit vergraben?
Mir persönlich fällt es wirklich nicht einfach ein Buch zu nennen, dass mich verändert hat. Ich kann viele Bücher nennen, die ich in Zeiten von Veränderung gelesen habe oder wo ich im Nachhinein mich an das Lesen des Buches durch die Umstände unter denen ich es gelesen habe, erinnern kann.
Doch ein Buch von dem sich behaupten lässt, es hat mich verändert, das ist nicht so leicht zu finden. Beziehungsweise denke ich, es gibt wahrscheinlich sehr viele Bücher auf die das zutrifft, aber ich kann mich einfach nicht mehr so gut daran erinnern oder mir ist überhaupt nicht bewusst, dass die Veränderung etwas mit dem Buch zu tun hat. Vielleicht auch umgekehrt, ich weiß überhaupt nicht mehr, dass ich mich damals überhaupt so verändert habe.

Dennoch gibt es ein Buch, das eigentlich nicht ein Buch ist, sondern eine ganze Buchreihe, die einfach unumgänglich ist, in diesem Zusammenhang.. --> HARRY POTTER!
Ich kann nicht eine direkte Veränderung nennen, die diese Bücher ausgelöst haben.
Kann nicht sagen, was das lesen genau bewirkt hat. Aber Harry Potter hat mich so viele Jahre -so viele prägende Jahre- begleitet, dass davon auszugehen ist, dass mich diese Bücher auch in der ein oder anderen Weise beeinflusst und verändert haben.
Ich habe angefangen Harry Potter zu lesen, da war ich ein winzig kleiner Wurm und das Buch mir eigentlich noch viel zu dick, aber auf solche Dinge habe ich nie sonderlich viel Wert gelegt. Ich habe den ersten Band verschlungen. War eines der Bücher, das diesen Drang zu lesen in mir ausgelöst hat, vielleicht auch nur eines der Bücher, die diesen Drang als erstes befriedigen durften.
Es war eine Zeit als zauberhafte Welten noch nicht fern waren. Magie etwas ganz Alltägliches. Und die Möglichkeiten, dass Riesen existieren, Kutschen von pferdeähnlichen Geschöpfen gezogen werden, die man nur sehen kann, wenn man schon Tote gesehen hat, und eine Welt parallel zu der unseren besteht, von der wir nichts wissen, keine bloßen Hirngespinste waren.
Im Gegenteil, es war eine Zeit in der all diese Möglichkeiten fast so real waren, wie ein selbstgebackener Apfelstrudel.
Ich habe das letzte Buch gelesen, als ich doch eigentlich schon viel zu alt für diesen Scheiß war! Aber das ist eine Lüge! Man ist niemals zu alt für diesen Scheiß! Und vielleicht ist das mit eines der wichtigsten Dinge, die mir Harry Potter gelernt hat.
Denn Harry Potter hat es geschafft über die Jahre, über mein älter werden, mein "erwachsen" werden hinweg, nichts an seinem Zauber und seiner Magie einzubüßen. Wenn ich heute Harry Potter lese (ich habe den ersten Teil tatsächlich vor nicht allzu langer Zeit gelesen) kann ich mich nach wie vor in diese Welt hineinfühle -, hineinleben - als wäre es keine dreizehn (kabumm!) Jahre her, dass ich dieses Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe.



Daher MUSS Harry Potter das erste Buch - die erste Buchreihe - sein, die ich in diesem Zusammenhang erwähne.

1 Kommentar:

  1. Ich versteh dich voll. Harry Potter hat uns ja quasi unsere ganze Kindheit begleitet!
    Toller Text!!

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