In meinem letzten Post habe ich mich
über die Salzburger Festspiele echauffiert, trotzdem bin ich zu
einem Konzert gegangen am Montag.
Und es war fabelhaft.
Bruckners 8te wurde von der Wiener
Philharmonie aufgeführt und ich muss sagen, ich habe selten eine
Sinfonie gehört, die so gefühlvoll aufgeführt wurde. Chapeau dem
Dirigenten!
Als das Konzert vorbei war, dachte ich
nur: „Wieso schreibt heutzutage keiner mehr solche Musik?“
Tja, gute Frage!
Egal ob ich den Radio einschalte, oder
den Fernseher oder auch wenn ich YouTube aufrufe, jedes mal kommt mir
so ein Elektrodreck entgegen!
Mit Elektrodreck meine ich Musik, die
nicht mehr durch Musikinstrumente erzeugt wird, sonder nur noch „aus
der Dose“ kommt.
Anscheinend ist es neuerdings nicht
mehr nötig ein Musikinstrument zu erlernen oder man muss auch nicht
mehr fähig ich sein es zu spielen. Wozu? Kann der Computer doch eh
alles.
Computer my ass!!!!
Keiner kann mir erzählen, dass die
Streicher am PC besser klingen, als ein Streichquartett.
Mir kann auch keiner erzählen, dass es
anspruchsvoller ist, wenn man mit dem PC Stücke komponiert.
Und dann immer diese „Djs“. Ich
meine, wirklich??
Ein Musikstück nach dem anderen
abzuspielen auf einer vorgefertigten Playlist ist keine Kunst!!!
Am meisten ärgern mich, „Djs“ die
sich selbst so toll finden, von der Materie Musik aber keinen blassen
Schimmer haben!! Diese sogenannten „Musikkenner“, die nur das
nachprabbeln, was der Typ im Radio gesagt hat.
Nein, nein. Ich bin und bleibe eine
Liebhaberin der klassischen Musik! Und ich sehe es durchaus als
Verlust, dass heutzutage keiner mehr weiß wie man Musik mit
wirklichen Instrumenten komponiert!
ich stimme dir zu - also nicht in allem, aber du hast recht, echte klassiker beziehungweise wirklich bedeutsame und gefühlsintensive musik wird heutzutage leider kaum mehr komponiert....
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