Anna und Birgit

Anna und Birgit

Mittwoch, 30. Juli 2014

nein,nein!

In meinem letzten Post habe ich mich über die Salzburger Festspiele echauffiert, trotzdem bin ich zu einem Konzert gegangen am Montag.
Und es war fabelhaft.
Bruckners 8te wurde von der Wiener Philharmonie aufgeführt und ich muss sagen, ich habe selten eine Sinfonie gehört, die so gefühlvoll aufgeführt wurde. Chapeau dem Dirigenten!

Als das Konzert vorbei war, dachte ich nur: „Wieso schreibt heutzutage keiner mehr solche Musik?“

Tja, gute Frage!

Egal ob ich den Radio einschalte, oder den Fernseher oder auch wenn ich YouTube aufrufe, jedes mal kommt mir so ein Elektrodreck entgegen!
Mit Elektrodreck meine ich Musik, die nicht mehr durch Musikinstrumente erzeugt wird, sonder nur noch „aus der Dose“ kommt.

Anscheinend ist es neuerdings nicht mehr nötig ein Musikinstrument zu erlernen oder man muss auch nicht mehr fähig ich sein es zu spielen. Wozu? Kann der Computer doch eh alles.

Computer my ass!!!!

Keiner kann mir erzählen, dass die Streicher am PC besser klingen, als ein Streichquartett.
Mir kann auch keiner erzählen, dass es anspruchsvoller ist, wenn man mit dem PC Stücke komponiert.

Und dann immer diese „Djs“. Ich meine, wirklich??
Ein Musikstück nach dem anderen abzuspielen auf einer vorgefertigten Playlist ist keine Kunst!!!
Am meisten ärgern mich, „Djs“ die sich selbst so toll finden, von der Materie Musik aber keinen blassen Schimmer haben!! Diese sogenannten „Musikkenner“, die nur das nachprabbeln, was der Typ im Radio gesagt hat.


Nein, nein. Ich bin und bleibe eine Liebhaberin der klassischen Musik! Und ich sehe es durchaus als Verlust, dass heutzutage keiner mehr weiß wie man Musik mit wirklichen Instrumenten komponiert!

1 Kommentar:

  1. ich stimme dir zu - also nicht in allem, aber du hast recht, echte klassiker beziehungweise wirklich bedeutsame und gefühlsintensive musik wird heutzutage leider kaum mehr komponiert....

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